News-Archiv Kulkwitzer See - Infos Wasserqualität Teil 3 - 2010

2010:   Januar-Dezember   Archiv Beiträge Wasserqualität:  2004-2009  2009/2010  2010  2011
Allgemeinverfügung der Stadt Leipzig zum Fütterungsverbot für wild lebende Wasservögel am Kulkwitzer See und an anderen stehenden Gewässern
Die Stadt Leipzig hat als untere Wasserbehörde auf der Grundlage des Sächsischen Wassergesetzes eine Allgemeinverfügung zum Fütterungsverbot erlassen. Die für wild lebende Wasservögel am Kulkwitzer See und allen anderen stehenden Gewässer im öffentlichen Raum der Stadt Leipzig geltende Regelung wurde am 16. Dezember 2010 vom Stadtrat beschlossen. Wirksam wird die Allgemeinverfügung mit ihrer Veröffentlichung im Leipziger Amtsblatt Nr. 24/2010 ab 27. Dezember.
Quelle: http://www.leipzig.de/de/buerger/umwelt/gewaesserschutz/allgemeinverfuegung_fuetterungsverbot-19116.shtml

•  Lesen Sie hier die vollständige Allgemeinverfügung der Stadt Leipzig zum Fütterungsverbot - bitte klicken Sie hier »
•  Übersichtskarte "Stehende Gewässer in der Stadt Leipzig - bitte klicken Sie hier »
•  Veröffentlichung der Allgemeinverfügung im Leipziger Amtsblatt 27.12.2010, Ausgabe Nr. 24, Seite 12 - bitte klicken Sie hier »
•  Flyer der Stadt Leipzig: Fütterungsverbot wild lebender Wasservögel - bitte klicken Sie hier »
Weitere Informationen der Stadt Leipzig zum Fütterungsverbot:
•  http://www.leipzig.de/de/buerger/umwelt/gewaesserschutz/allgemeinverfuegung_fuetterungsverbot-19116.shtml »
•  http://www.leipzig.de/de/buerger/newsarchiv/2009/15946.shtml »
Weitere Informationen der Stadt Leipzig zur Wasserbeschaffenhit des Kulkwitzer Sees:
•  http://www.leipzig.de/de/buerger/umwelt/gewaesserschutz/Wasserqualitaet-des-Kulkwitzer-Sees-18844.shtml »
Weitere Informationen der Stadt Leipzig zur Wasserqualität des Kulkwitzer Sees:
•  http://www.leipzig.de/de/buerger/newsarchiv/2010/17496.shtml »
•  Die LVZ informiert am 20.12.2010 auf Seite 20 über das Fütterungsverbot - bitte klicken Sie hier »
Weitere umfangreiche Informationen zu den Themen "Wasservögel nicht füttern" und zur Wasserqualität des Kulkwitzer Sees finden Sie auf dieser Seite unserer Internetpräsentation www.kulkwitzersee.com/Kulkwitzer-See-Leipzig-Informationen.html sowie in den Archiven und in unserer Rubrik "Natur- Wasserqualität Kulkwitzer See".
Weitere Informationen gibt es beim Tauchsportverein Leipziger Delphine e.V. im Delphinarium in den Jahren 1 / 2006 sowie alle Ausgaben 2009 und 2010 sowie auf der Seite der Biogruppe des genannten Vereins http://www.leipziger-delphine.de/interessengruppen/Interesse_frame.htm und auch beim NABU Regionalverband Leipzig, http://www.nabu-leipzig.de/.
•  Hier ist der Start für die Flyer-Aktion "Wasservögel nicht füttern": http://www.kulkwitzersee.com/news/2007/11/ »
•  Der aktuelle Flyer ist hier einzusehen: http://www.kulkwitzersee.com/documents/2009-03-04-02.pdf »
In der Grün-AS - Ausgabe 12/ 2000 hat Herr Dr. Weiß das Thema z.B. aufgegriffen /Information/EB/Article06.asp »
In den darauf folgenden Jahren folgten viele Informationen und Publikationen. Zunächst machten der Tauchsportverein Leipziger Delphine e.V. und der NABU, Regionalverband Leipzig e.V.über Jahre aufmerksam auf die Folgen des Fütterns und die damit verbundenen Veränderungen über und unter Wasser. Aktive Mitstreiter, Vereine in Grünau und am See, Freunde, Anlieger und Verantwortliche des Sees setzten sich über 10 Jahre mit dem Thema immer wieder auseinander. Die Natur wird es danken!
Fütterungsverbot von Wasservögeln an stehenden Gewässern - also auch am Kulkwitzer See!
Nach dem die CDU Fraktion im August 2010 den Antrag zur Ergänzung der Polizeiverordnung in Bezug auf ein Fütterungsverbot von Wasservögeln an stehenden Gewässern gestellt hatte, wurde zeitnah von der SPD Fraktion ein nahezu gleichlautender Antrag gestellt, so das es Sinn machte, beide Anträge V/A 71 und V/A 73, zusammen zu fassen. Bei der Dienstberatung des Oberbürgermeisters am 07.12.2010, wurde ein Alternativvorschlag erarbeitet, der von uns Antragstellern übernommen wird, da er erstens schneller umsetzbar ist und zweitens auch einen Kontrollmechanismus vorgibt. Mit der heutigen Zustimmung durch den Stadtrat, bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung, kann die Allgemeinverfügung des Oberbürgermeisters noch im letzten Amtsblatt 2010 veröffentlicht werden und somit in Kraft treten. Die Umwelt wird es uns danken. Dietmar Kern | CDU-Stadtrat
•  Lesen Sie die Pressemitteilung bitte hier »
•  Lesen Sie den dazugehörigen entsprechenden Verwaltungsstandpunkt vom 7.12.2010 hier »
•  Lesen Sie die Medieninformation derStadt Leipzig vom 16.12.2010 zum Fütterungsverbot am Kulkwitzer See und allen stehenden Gewässern im öffentlichen Raum - bitte klicken Sie hier »
Pressemitteilung des NABU, Regionalverband Leipzig e.V. vom 27.10.2010: Unvernunft schadet. Einsicht nützt. Deshalb: Wasservögel NICHT füttern!
Herbststimmung und kühle Temperaturen motivieren Menschen auch in diesen Tagen wieder zu einem unnützen "Volkssport" mit negativen Folgen. Mit prall gefüllten Taschen und Beuteln voller ungesunder, nicht artgerechter und zum Teil verdorbener Zutaten rücken sie am Kulkwitzer See an, um Wasservögel zu füttern. Seit 10 Jahren machen Freunde des Sees intensiv darauf aufmerksam, dass die Wasservögel auf diese Zufütterung nicht angewiesen sind. Was die Tiere jedoch unbedingt brauchen, ist offenes Wasser. Von Seen, die zufrieren, verschwinden die Wasservögel sehr bald, ziehen weiter zu offenen Wasserflächen. Sie bleiben nur, wenn der von Menschenhand falsch gedeckte Tisch sie dazu verführt. Die Tiere hören auf, sich ihr Futter selbst zu suchen. Besser ist, die Tiere zu beobachten, ohne einzugreifen oder zu stören. Jeder wird wesentlich mehr lernen als beim Mästen mit falschem Futter. Wer das Verhalten der Tiere am See genau beobachtet, sieht, wie die Menschen die Tiere dressiert haben. Diese reagieren auf Taschen und Beutel, laufen dem Menschen hinterher wie in einer Zirkusnummer. Von natürlichen Verhaltensweisen kann keine Rede mehr ein. Es sind genau die falschen "Einladungen" der sogenannten Tierfreunde, die den Wasservögeln und dem gesamten Gewässer massiv schaden. Futterreste und Unmengen von Vogelkot sinken auf den Gewässergrund und lösen dort sauerstoffzehrende Fäulnisprozesse aus. Diese belasten die gesamte Pflanzen- und Tierwelt nachhaltig.
•  Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des Naturschutzbundes, Regionalverband Leipzig e.V. - bitte klicken Sie hier »

Grüanuer Kindertagesstätten und Grünauer Schulen werden über diese Pressemitteilung informiert und mit folgenden Unterlagen um Untertsützung gebeten, das Thema zu publizieren - bitte klicken Sie hier:
•  Anschreiben an Grünauer Kitas und Schulen »
•  Im Blickpunkt: Ganzjährig gilt: Wasservögel NICHT füttern! »
•  Flyer Wasservögel nicht füttern »
•  Angebot des NABU an Grünauer Bildungseinrichtungen »
Wasservögel nicht füttern!: Wer Tiere liebt, sollte Gutes für sie tun: sie nicht füttern. Nur so können sie gesund bleiben, werden am Kulkwitzer See brüten....Gesunde Vögel und ein gesunder See, das wollen wir Grünauer Einwohner. Deshalb setzt die IG Kulkwitzer See auf Aufklärung und ein generelles Fütterungsverbot von Wasservögeln.
•  Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung der IG Kulkwitzer See - bitte klicken Sie hier »
Weitere Publikationen:
•  LVZ: "Bitte nicht füttern" - Artikel vom 12.11.2010 Stadtleben Süd S. 1 »
•  LVZ: "Wie in einer Zirkusnummer" - LVZ vom 27.11., Seite 31 »
•  Lesen Sie den Beitrag im Leipziger Amtsblatt vom 13.11.2010 - bitte klicken Sie hier »
•  Radio MDR 1 Sachsen berichtete am 23.11.2010 über das Thema - bitte klicken Sie hier, um den Beitrag von Autor Dirk Hentze anzuhören »
Naturschutzbeirat | Stadt erwägt Fütterungsverbot für Wasservögel: Die Stadt erwägt laut Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) ein generelles Fütterungsverbot für Wasservögel. Bislang wird in der Polizeiverordnung nur das Füttern von Tauben untersagt. "Auf Initiative des Naturschutzbundes Nabu sprechen wir darüber, ob eine Erweiterung auf alle Wasservögel in ganz Leipzig sinnvoll ist", so der Bürgermeister, der den Naturschutzbeirat leitet. Die Nutzer des Kulkwitzer Sees beklagten im vergangenen Winter einen Ansturm von allein etwa 1200 Blessrallen. Auch andere Wasservögel würden in unnatürlich hoher Zahl angelockt durch Besucher, die am Ufer prall gefüllte Beutel mit nicht artgerechtem Futter verteilen. Die Folgen seien etliche tote Tiere sowie Unmengen von Kot, die das Wasser, die darin lebenden Fische und den Strand belasten. Aufklärungsaktionen gegen das Füttern brachten keinen Erfolg. [jr]
Archiv Leipziger Volkszeitung / Ressort: Tierleben; Sektion Leipziger-Volkszeitung-Stadtausgabe / Seite 31 [15.05.2010]

•  Antrag zur Änderung der Polizeiverordnung hinsichtlich Verbot der Fütterung von Wasservögeln »
•  Antrag Ergänzung Polizeiverordnung zur öffentlichen Sicherheit/Ordnung in Leipzig, Füttern von Vögeln an stehenden Gewässern
•  Gemeinsamer Antrag CDU- und SPD-Fraktion zur Änderung der Polizeiverordnung hinsichtlich Fütterungsverbot Wasservögel »
Kulkwitzer See übernutzt
Am 15.07.2010 führte der Zweckverband Kulkwitzer See ein Kolloquium zur Wasserqualität im Kulkwitzer See durch. In diesem führten die vom Zweckverband geladene und mit Untersuchungen beauftragte Wissenschaftlerin Frau Dr. Guderitz aus, dass die derzeit noch sehr gute Wasserqualität im Kulkwitzer See nur gehalten werden kann, wenn man entsprechend sorgsam mit ihm umgeht. Um auch für künftige Generationen Vorsorge zu treffen, sollten nur 1/3 der Uferlänge menschlicher Nutzung unterliegen. An den übrigen 2/3 der Uferlänge sollte ungestörte natürliche Ufervegetation, insbesondere Röhrichte als Biofilter zur Selbstreinigung des Sees beitragen. Auf Grund dieser Ausführungen untersuchte der NABU die Nutzungs- und Störungsintensität am Ufer des Kulkwitzer Sees.
•  Bitte lesen Sie die vollständige Pressemitteilung - bitte klicken Sie hier »
•  Die Leipziger Internet Zeitung berichtet - bitte klicken Sie hier »
Stadtteilmagazin Grün-AS berichtet in der Ausgabe August 2010 zur aktuellen Situation am Kulkwitzer See
Liebe Leserinnen und Leser,
sicherlich waren auch Sie in den letzten, heißen Wochen einmal am Kulki baden. Falls nicht, wird Ihnen zumindest aber die Diskussion um die Wasserqualität des Grünau nahen Sees aufgefallen sein. Nachdem die Wellen sehr hoch geschlagen waren, gab es in jüngster Vergangenheit zwei wichtige Veranstaltungen zum Thema. Zum einen hielt der Naturschutzbund (NABU) seinen Stammtisch mit hochrangigen Gästen ab, wie der stellvertretenden Vorsitzenden des Zweckverbandes Kulkwitzer See und städtischen Leiterin des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, Freifrau von Fritsch, Wissenschaftlern vom UFZ Magdeburg und dem Biologen Dr. Weiß von den Delphin-Tauchern.
Außerdem fand das Kolloquium »Wasserbeschaffenheit des Kulkwitzer See« im Roten Haus statt. Hierzu waren Carina Radon, die Markranstädts Bürgermeisterin, die zugleich Vorsitzende des Zweckverbandes ist, Dr. Ina Guderitz vom Boden- und Grundwasserlabor Dresden, Kerstin Jennemann vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Dipl. Fischereiingenieur Volker George, die Fischereibehörde Leipzig sowie Dieter Florian von der Göhrenzer Tauchschule geladen. Fangen wir bei der ersten Veranstaltung an: Dort wurde sachlich gestritten und diskutiert und am Ende stand als Ergebnis fest, dass man weiterhin die Entwicklung der Wasserbeschaffenheit genau beobachten muss. Darüber hinaus sollen aber auch konkrete Maßnahmen, wie mehr Toiletten, Verbot der Wasservögelfütterung seitens der Stadt oder vielleicht die Einsetzung anderer Fischarten und Pflanzen in den See, die Qualität verbessern. Dabei gab es aber auch unterschiedliche Meinungen, wie beispielsweise zum Abpumpen von Tiefenwasser, was dato nicht mehr geschieht. Beim Kolloquium ging es wissenschaftlicher zu, aber auch hier ein Tenor: Man muss kontrollieren, Daten auswerten und gewisse Dinge - wie oben beschrieben - verbessern oder verändern, um den Kulki in seiner Qualität, die er heute noch hat, zu erhalten. Für die Taucher ist das Ziel sogar noch etwas höher angesiedelt. Sie wollen die Wasserbeschaffenheit wieder verbessern, damit der Kulki auch weiterhin der klarste See Mitteldeutschlands bleibt und Touristen und Nutzer aus Nah und Fern anziehen kann. Auch wenn einige sauer waren auf die negative Berichterstattung über die «Grünauer Badewanne» - ein Positives hatte es jedenfalls: Man redet endlich miteinander und verfolgt hoffentlich das gleiche Ziel - tolle Badewasserqualität für die Schwimmer, optimale Sichtweiten für die Taucher und einen Schutz der ganzen Natur für Alle.
Redaktion - Uwe Walther [26.08.2010]
Kolloquium zur Wasserbeschaffenheit des Kulkwitzer Sees
Der Zweckverband Erholungsgebiet Kulkwitzer See führte am 15.7.2010 im Roten Haus am Kulkwitzer See ein Kolloquium durch. Thema der Veranstaltung lautete: "Die Wasserbeschaffenheit des Kulkwitzer Sees". Die Veranstaltung war öffentlich und im Rahmen dieser wurden verschiedene Fachvorträge gehalten. Zum Abschluss erfolgte eine offene Diskussion zum Thema.
•  Lesen Sie hier den Rückblick von Herrn Michael-Alexander Lauter - bitte klicken Sie hier »
•  Das Stadtteilmagazin Grün-AS informiert zum Thema - bitte klicken Sie hier »
•  Lesen Sie hier die Mitschrift von Dr.Leonhard Kasek - bitte klicken Sie hier »
•  Die Stadt Leipzig informiert auf dieser Seite zum Kolloquium- bitte klicken Sie hier »
•  Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie informiert - Zwischenbericht Tiefenprofilaufnahmen 2010 »
•  Tiefenprofilaufnahmen mit Multiparamtersonden am Kulkwitzer See, Zwischenbericht 2010 »
•  Sächsische Beiträge zu den Bewirtschaftungsplänen der Flussgebietseinheiten Elbe und Oder »
15.07.: mephisto 97.6, der lokale Radiosender der Universität Leipzig informiert: Gute Wasserqualität im See
Anfang des Jahres war der Kulkwitzer See in Markranstädt von einer Boulevardzeitung als "Güllegrube" tituliert. Doch die Wasserqualität ist alles andere als schlecht. Darüber informierte heute eine Diskussionsveranstaltung. Die Wasserqualität im Kulkwitzer See ist besser als ihr Ruf - Taucher Dieter Florian bewertet WAsserqualität als gut Heute Abend fand im Roten Haus in Markranstädt eine Informationsveranstaltung über die Sauberkeit des Kulkwitzer Sees statt. Die Städte Markrantstädt und Leipzig hatten verschiedene Referenten eingeladen, die über die Qualität des Wassers, über Ergebnisse von Laboruntersuchungen und Sichtkontrollen berichteten. Darunter war auch der erfahrene Tauchlehrer Dieter Florian, der seit über 40 Jahren im See taucht.
•  Christoph Kotschate hat mit dem Taucher Dieter Florian über dessen Erfahrungen im Kulkwitzer See gesprochen, hören Sie hier »
Autorin: Vera Ohlendorf [15.07.2010] | Quelle des Artikels: mephisto 97.6 - der lokale Radiosender der Universität Leipzig http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/gute-wasserqualitaet-im-kulkwitzer-see.html
7. Stammtisch des NABU-Regionalverbandes Leipzig e.V. mit dem Thema "Die Wasserqualität des Kulkwitzer Sees"
Dieser Juni-Stammtisch des Naturschutzbundes, Regionalverband Leipzig e.V. bot eine neutrale Gesprächplattform, um die Situation am und im Kulkwitzer See zu analysieren und ergebnisorientiert über den aktuellen Zustand des Sees, insbesondere seiner Wasserqualität, zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung war es, Ursachen zu finden, dabei verschiedene Sichtweisen zu akzeptieren, Hintergründe für die Entwicklung des Sees in den letzten Jahren sowie aktuelle Probleme aufzuzeigen und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln. Anwohner, Anlieger, Freunde des Sees und der Interessengemeinschaft Kulkwitzer See, Vertreter des Zweckverbandes Erholungsgebiet Kulkwitzer See, das Grünauer Quartiersmanagement, Fachleute, unabhängige Experten und Vertreter der Stadt Leipzig waren u.a. zu Gast.
Weiterführende Links:
•  Lesen Sie en Rückblick zum 7. NABU-Stammtisch von Dr. Leonhard Kasek - bitte klicken Sie hier »
•  Phosphorkreislauf im Wasser - Beitrag von Dr. Leonhard Kasek - PDF-Dokument anzeigen »
•  Ergebnisprotokoll von Frau Juliana Pantzer / ASW - bite klicken Sie hier »
•  Rote Liste Armleuchteralgen Sachsen - PDF-Dokument anzeigen »
•  Implementierung der EU Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland: Ausgewählte Methoden und Defizite »
•  Monitoring nach WRRL in Sachsen - bitte klicken Sie hier, um das PDF-Dokument anzuzeigen »
•  Kulkwitzer See - gestörtes Ökosystem - bitte klicken Sie hier, um das PDF-Dokument anzuzeigen »
•  Schlechte Sicht beim Tauchen- Plaktonprobe gibt Aukunft - PDF-Dokument anzuzeigen »
•  Die Naturschutzjugend (NAJU, www.naju.de) im Naturschutzbund informiert zum Thema: www.naturschutz-wiki.de »
sowie in unserer Rubrik Natur- Wasserqualität Kulkwitzer See.
Rückblick:
•  Lesen Sie die vollständige Einladung des NABU Regionalverbandes Leipzig e.V. - bitte klicken Sie hier »
•  Pressemitteilung zum NABU-Stammtisch - bitte klicken Sie hier »
Drama im Kulkwitzer See!
"Erste Tauchgänge im Jahr 2010 waren für uns schockierend!", berichten Mitglieder des Tauchsportvereins Leipziger Delphine e.V. "Es gibt in ein bis zehn Metern Tiefe kein grünes Leben mehr. Wir haben weder Pflanzen finden noch Fische sichten können", erklärt Taucher Matthias Fäller. "Von einem einst besten Tauch - und Badegewässer kann keine Rede mehr sein", lautet das Fazit eines Tauchlehrers aus Bayern. "Der Zustand des Sees ist ein Drama", resümiert Herr Dr. Weiß, Leiter der Biogruppe des Tauchsportvereins Leipziger Delphine e.V. . Herr Dr. Kasek vom NABU, Regionalverband Leipzig e.V. mahnt in seinen Ausführungen ... "der jetzige Zustand des Kulkwitzer Sees ist eine ernste Warnung..."...die Gefahr, dass der Kulkwitzer See kippt und Grünau damit sein NAHerholungsgebiet verliert, ist ernster denn je." "Ein See, der zu den saubersten und klarsten Seen gehörte, wird durch "Schönreden" nicht wieder in sein biologisches Gleichgewicht kommen", bringt Frau Wittig vom gleichnamigen Bootsverleih am Kulkwitzer See ihr Unverständnis und ihre Enttäuschung zum Ausdruck. "Die Freunde des Sees befürchten nicht zu unrecht, dass das Wasser auf Dauer nicht den Belastungen standhält, die ihm Jahr für Jahr zugemutet werden durch unverantwortliches Verhalten Tausender von Badegästen im Sommer, durch sogenannte Tierfreunde, die durch das Füttern der Wasservögel im Winter viel zu viele Tiere zum Überwintern veranlassen und nicht zuletzt durch Fehler bei der Bewirtschaftung des Sees", äußert Pressesprecherin des Winterschwimmervereins Leipziger Pinguine e.V., Carmen Puckelwaldt, die Befürchtungen ihres Vereins. "Ich bin entsetzt, traurig, wütend und hilflos zugleich, dass unsere vielfältigen ehrenamtlichen Bemühungen, den See zu erhalten, immer wieder ins Leere laufen und Verantwortliche keine nachhaltig wirksamen Maßnahmen für den Erhalt der Natur ergreifen. Versprechen und Schilder reichen definitiv nicht aus, fasst Reinhard Gräfe vom o.g. Tauchsportverein die aktuelle Situation zusammen. Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung vom 19.4.2010 - bitte klicken Sie hier »
Redaktion: Freunde des Kulkwitzer Sees [19.04.2010]

•  Lesen Sie den Beitrag aus der LVZ vom 30.04.2010: Sand- und Dreckwüste - Taucher beklagen Situation am Kulkwitzer See »
•  Stellungnahme zur Situation der Unterwasswelt des Kulkwitzer Sees von Herrn Dieter Florian - bitte klicken Sie hier »
•  Das "Grün-AS" berichtet zum Thema: www.gruen-as.de/2010/24/artikel2.html, www.gruen-as.de/2010/24/artikel3.html »
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