News-Archiv Kulkwitzer See - Januar 2007

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13.01.2007: Dinner auf dem Wasser
Im Sommer wird Markranstädt um eine Attraktion reicher sein: "Wir bauen das schwimmende Strandbad", blickt Christian Conrad, Geschäftsführer des Seebetreibers LeipzigSeen, voraus und ist schon ganz gespannt. "Für die Anlage am Markranstädter Ufer des Kulkwitzer Sees gibt es bislang kein vergleichbares Vorbild. Ich bin wirklich neugierig, wie das den Leuten gefällt." Die Eröffnung des Strandbads, die für Anfang Juni vorgesehen ist, werde der Höhepunkt der kommenden Sommersaison am Kulkwitzer See. "Der Auftrag ist ausgelöst, die Teile werden zurzeit in Rostock angefertigt. Die LeipzigSeen GmbH investiert rund 28 000 Euro in den Bereich, den die Besucher auch weiterhin kostenlos nutzen können. Wir verlangen keinen Eintritt. Jeder geht wie bisher auf eigene Gefahr baden", so Conrad.
•  Lesen Sie den gesamten Artikel aus der Leipziger Volkszeitung, 13.01.2007: "Dinner auf dem Wasser"
Redaktion - Elke Göbel [13.01.2007]
18.01.2007: Über Leipzig tobte bei 14 Grad Orkantief "Kyrill", dazu peitschender Regen und Gewitter
Kein Schnee, kein Frost, statt dessen Frühlingsgefühle und Eis im Becher in den Freisitzen, zwitschernde Vögel, erste Frühlings- blüher - wann wird's mal wieder richtig Winter? Herbststürme im Januar statt Schneeflockenwirbel? Wenn man nach der Natur geht, beginnt der Winter mit dem ersten Tag, an dem es tagsüber unter Null bleibt. Das hatten wir bisher nicht. Der Frühling beginnt mit der Blüte von Haselnüssen und Schneeglöckchen. Da die vor einigen Tagen beide angefangen haben zu blühen, heißt das: biologisch gab es diesmal keinen Winter. Der Herbst ist direkt in den Frühling übergegangen. Wärmerekorde im Januar wirbeln
das Leben von Menschen und Tieren durcheinander. Igel und Bären fallen nicht in den Winterschlaf. Das Wetter lässt viele Tiere nicht zur Winterruhe kommen und manche Vögel haben auf den Flug in wärmere Regionen verzichtet, wie eine dpa-Umfrage ergab.
•  Lesen Sie dazu den gesamten Artikel aus dem unseren Informationsbereich Flora und Fauna vom 18.01.2007
Redaktion - Elke Göbel [18.01.2007]
20.01.2007: Holzspielplatz fast abgebaut - Patenschaft könnte Holzfiguren und Spielplatz retten
Am 13.01.2007 informierte die LVZ u.a. über diese Veränderung am See: "Eines seiner Markenzeichen wird der Sees allerdings verlieren. Die hölzernen Tiere vom Spielplatz verschwinden nach und nach. Seit Anfang der 80er Jahre sind sie Wind und Wetter ausgesetzt und mittlerweile derart morsch und marode, dass die Sicherheit der spielenden Kinder nicht mehr zu gewährleistet ist. Ein Ersatz vom Künstler Günther Schumann kommt für uns aus finanziellen Gründen nicht in Frage."
•  Den vollständigen Beitrag können Sie hier lesen: http://www.kulkwitzersee.com/go/?p=1&d=2007&id=01
LeipzigSeen GmbH teilte inzwischen dazu öffentlich auf ihrer Website mit: "Sollte Interesse am Erhalt der einzelnen Figuren bestehen, so kann eine Patenschaft übernommen werden." Diesen wichtigen Aufruf zum Erhalt des Holzspielplatzes im Interesse der jüngsten Besucher des Kulkwitzer Sees möchten wir gern unterstützen. Hier hatten Kinder in über 20 Jahren viel Spaß, konnten spielen, toben, ihre Abenteuerlust entdecken, klettern und ihre Fantasie ausleben. Sie konnten erlebnisreiche Zeit mit ihren Eltern oder Großeltern, aber auch mit ihren Kindergartengrupen oder Schulklassen verbringen. Es gibt keinen vergleichbaren interessanten Spielplatz am Kulkwitzer See. Für die Jüngsten würde auf der Lausener nur noch der öffentliche Spielplatz in der Nähe der Tauchschule Delphin zur Verfügung stehen... traurig, aber wahr...
Holzspielplatz - Impressionen 2006 - Foto: Elke Göbel Holzspielplatz - Der Spielplatz einst - Foto: Elke Göbel Holzspielplatz - der fast abgebaute Spielplatz Anfang 2007 - Foto: Elke Göbel
Melden Sie sich unter info@leipzigseen.de - nähere Informationen gibt es auf der Website von LeipzigSeen GmbH: http://www.leipzigseen.de/info/kontakt.html.
LeipzigSeen GmbH informierte:  Nach Rücksprache mit dem Künstler, Günther Schumann, der die Holztiere auf dem in Rede stehenden Spielplatz vor über 20 Jahren erschaffen hat, ist eine Restauration der Holzfiguren nicht möglich. Herr Schumann selbst hat sich vor Ort die Holzfiguren angesehen. Sie seien durch verschiedene Umwelteinflüsse so porös und marode, zerbröseln zum Teil beim Anfassen, dass ein Erhalt der Spielgeräte bzw. eine Reparatur der deutlich großen Schäden nicht möglich ist. Wie die Gestaltung des einstigen Holzspielplatzes am Kulkwitzer See künftig aussehen wird, steht noch nicht fest.
Redaktion - Elke Göbel [20.01.2007]
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