Freunde des Kulkwitzer Sees sorgen sich um Wasserqualität / Aufklärung statt Verbote
Der Kulkwitzer See ist in Gefahr. "Wenn die Leute weiter so unvernünftig sind und rund ums Jahr ungebremst
kiloweise Brot an Wasservögel verfüttern, verkommt diese Leipziger Sehenswürdigkeit zum Dorftümpel", warnt
Joachim Weiß. Der promovierte Biologe kennt das Gewässer in- und auswendig, denn er ist Leiter der
Biologiegruppe des Tauchvereins Leipziger Delphine und schaut jährlich rund 40 Mal unter Wasser nach
dem Rechten. Seine Sorge teilen viele Freunde des Kulkwitzer Sees und auch Experten. Einigkeit herrscht,
dass nicht Verbote, sondern Aufklärung gegen die falsch verstandene Tierliebe hilft. "Wenn ein zwei Meter
großer Badegast bis zum Hals im Kulkwitzer See steht, kann er normalerweise seine Zehen sehen." Was Ingrid
Carmienke, Referentin im Umweltfachbereich des Regierungspräsidiums, veranschaulichen will, ist weithin als
die Stärke des Sees am Großstadtrand bekannt - er ist glasklar. Ein Attribut, das längst nicht nur Leipziger
schätzen, sondern das inzwischen ein Wirtschaftsfaktor ist, denn Sportler von überall her tauchen dort ab.
• Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.10.2006: "Gefährliches Futter"
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