News-Archiv Kulkwitzer See - Juni 2006
| 04.06.2006: Meteorologischer Sommeranfang am 1. Juni |
Für Meteorologen in aller Welt beginnt der Sommer schon am 1. Juni. Zum diesjährigen meteorologischen
Sommerbeginn ist jedoch eher warme Kleidung gefragt als Bermuda-Shorts, Badehose oder Bikini.
Wassertemperaturen locken höchstens gut trainierte Eisbader. Die Zahl der Sonnenstunden hält sich in
Grenzen, der Wind ist kalt und viel zu stürmisch, um ein Sonnenbad genießen zu können. Kaltluft und
Niederschläge werden in den Wetterberichten voraus gesagt. Die derzeit kühle Periode hat allerdings
weder etwas mit den "Eisheiligen" (Mitte Mai) noch mit der "Schafskälte" zu tun (Mitte Juni).
Noch liegen die Temperaturen unter den Durchschnittswerten. Und bis zu den von den Gästen des Sees längst
erwarteten warmen Sommertemperaturen bietet der Wirt des "Roten Hauses" am Kulki neben Eis zur Zeit
eher Glühwein an - zum Aufwärmen an kalten Sommertagen.
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| 11.06.2006: Sommer- und Fußballfeeling am See |
Endlich! Tageshöchsttemperaturen: 25 Grad / Zum Auftanken: 16 Sonnenstunden / Wassertemperaturen 16 Grad
Der Wetterbericht klingt super sommerlich: Sonne und ein paar Wolken wechseln sich ab und der Trend für die
kommenden Tage zeigt keine Änderung. Passend zur Fußballweltmeisterschaft zeigt Petrus also gute Laune. Und
nicht nur einheimische, sondern auch die holländischen Gäste, die zur Zeit auf dem Campingplatz am Kulki
weilen, werden so vom See hoffentlich den besten Eindruck mit nach Hause nehmen.
• Bilderserie: Frühling / Sommer am Kulkwitzer See 2006 - holländische Fußballfans zu Gast
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| 25.06.2006: 1. Kulkwitz Trophy, ein Unterwasser Foto Live Wettbewerb am 3. und 4. Juni am Kulki |
Live ist live - diesem Motto wurde der Fotowettbewerb, zu dem die Leipziger Delphine bundesweit Fotografen
eingeladen hatten, in jeder Hinsicht gerecht.
Ob es das Wetter war, das unter Wasser Improvisationen für die Bildausleuchtung erforderte, und über Wasser
jedem Wind abweisende und Wärme spendende Bekleidung aufzwang, ob es gerade das falsche Objektiv war, ob sich
einfach kein Fisch finden ließ, oder gar die Technik streikte - Akteur, Model oder Gast- jeder musste sich
live darauf einstellen. Normalerweise sind Meisterschaften von UW-Fotografen nicht live - jeder fotografiert
ein Jahr oder mehr so vor sich hin, und sucht dann seine schönsten Fotos aus und reicht sie zu einem
Wettbewerb ein. Bei der "1. Kulkwitz Trophy" musste jeder mit den aktuellen Gegebenheiten - kaum Sonne/Sicht
unter Wasser wegen Wind aufgewühlt und nicht optimal - zurecht kommen. 19 Unterwasser-Fotografen aus 7
Bundesländern folgten der Einladung an den Kulki. Jeder Teilnehmer durfte nur zwei Filme oder 72 digitale
Fotos machen und konnte sich aus diesen dann für jede Kategorie drei aussuchen und einreichen.
Die dann eingereichte Auswahl der Fotos in den Kategorien "Leben im See", "Unterwasserpark" und "Nachttauchgang"
überzeugte durch professionelle Gestaltung, Motivwahl und Belichtung. Nun, kein Wunder, waren doch namhafte
Fotografen der Einladung des Organisators Hans-Joachim Lingelbach gefolgt: Armin Trutnau, Deutscher Meister
der Unterwasserfotografie mit seiner Ehefrau Birgit, Margit und Nick Sablowski, Leonore und Karl Heinz Wolf...
Von den Leipziger Dephinen waren 5 Teilnehmer dabei, die Platzierungen der sächsischen Taucher finden Sie
unter http://www.tauchpresse.de/kulkwitztrophy.htm.
Anmerkung der Redaktion:
Herzlichen Glückwunsch von uns an Dr. Petra Pfrepper und Heiko Lingelbach, die es auf`s Siegertreppchen geschafft haben.
Die Vorbereitung der Veranstaltung wurde von vielen fleißigen Mitgliedern des Vereins unterstützt, die DLRG
übernahm die Absicherung der Veranstaltung und die Transporte der Fotografen an die nur mit Sondergenehmigung
zugänglichen Stellen des Sees. Die Besonderheit des Live-Wettbewerbs bestand auch darin, dass alle Teilnehmer
alle Fotos außer ihren eigenen bewerten mussten. Die erreichte Punktzahl der Fotos entschied über die
Platzierung.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Internet unter
www.leipziger-delphine.de und
www.linsenwels.de.
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| 28.06.2006: Forum zur geplanten Erweiterung des Kiesabbaus an den Schönauer Lachen |
Termin: 5.Juli 2006 - 19 bis 21 Uhr Ort: KOMM-Haus;
Moderation: Dr. Sylvia Börner, Volkshochschule
Podiumstreilnehmer: Dr. Röhl, Regierungspräsidium; Herr Frank, Firma GP Günter Papenburg AG; Dr. Kasek, Naturschutzbund;
Frau Weihnert, Mitglied des Landtages; 1 Vertreter des Amtes für Umweltschutz.
Die Firma Papenburg plant den Kiesabbau an den Schönauer Lachen
erheblich, auf ca. 22 Hektar, zu erweitern und bis an die Lyoner Straße alles abzubauen.
Anschließend soll das Kiesloch mit Bauaushub wieder aufgefüllt werden.
Alles zusammen dauert etwa 40 Jahre.
Die Folgen für Grünau wären: starke Verkehrsbelastung auf der Lyoner Straße und der Straße nach Rückmarsdorf;
Lärmbelastung in den angrenzenden Wohngebieten (Schönau und WK 7); Verlust eines wichtigen Naherholungsgebietes;
Beeinträchtigung des Schutzgebietes Schönauer Lachen; in der Endphase (Auffüllung mit Erde) Grundwasseranstieg,
der zur Versumpfung von Wohngebieten am Zschampert in Miltitz und in Schönau (v.a. Hafennähe) führen würde.
Verhindert werden kann das nur durch den energischen Protest der
Grünauer, weil das immer geltende Berggesetz aus der Nazizeit
Bürgerinteresse nicht berücksichtigt. Ablehnung des Vorhabens durch die
Stadt Leipzig und das Regierungspräsidium würden allein nicht
ausreichen, den Kiesabbau zu stoppen.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie, liebe Grünauer/Innen der Einladung zur Podiumsdiskussion ins Komm-Haus folgen.
• Siehe dazu auch: Artikel im Magazin Grün-AS, Ausgabe 08/2006: Kiesabbau in Schönau, Beitrag von Dr. Leonhard Kasek
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