Aktuelle Neuigkeiten vom Kulkwitzer See

NEU!  Tipps zum Füttern der Vögel
Das Füttern von Vögeln zur Winterzeit hat nicht nur in Deutschland eine lange Tradition. Es ist bei vielen Vogelfreunden beliebt und von Beginn an auch in unserem Verband verankert. An Futterstellen lassen sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten. So vermittelt das Füttern Naturerlebnis und Artenkenntnis zugleich. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, die immer weniger Gelegenheit zu eigenen Beobachtungen und Erlebnissen in der Natur haben. Der NABU sagt, worauf zu achten ist, um den Nutzen für die Vögel zu sichern und Freude an der Vogelfütterung zu haben: www.nabu-leipzig.de. Weitere Informationen unter NABU.de.
NEU!  Winterspaziergang am Kulkwitzer See

Den ersten Schnee im Winter 2008/2009 erleben, dabei den Alltagsproblemen und unnötigem Stress trotzen - dazu lädt der Kulkwitzer See jetzt ein. Natur, Stille und Winterluft genießen und Ausschau halten nach Fotomotiven. Schicken Sie uns Ihre Aufnahmen vom Winter 2008 am "Kulki" - wir würden uns freuen. Mail: mail [@] kulkwitzersee.com. Die interessantesten Bilder veröffentlichen wir unter: www.kulkwitzersee.com. Wir laden Sie ein zu einem virtuellen Spaziergang am Kulkwitzer See auf dieser Internetseite des Naturschutzbundes, Regionalverband Leipzig. Sie erfahren umfangreiche Informationen in Text und Bild zum über 30 Jahre alten Naherholungsgebiet. Gleichzeitig können Sie, und das NUR auf dieser Website, digitale Grüße vom See und von Grünau versenden, die es bisher im Handel (leider) noch nicht gibt. Sponsoren sind willkommen. www.kulkwitzersee.com/services/postcards
Das Füttern von Wasservögeln gefährdet Ihre Gesundheit! Oder baden Sie gern in Scheiße?
Als Diplom-Biologe ist es eigentlich nicht meine Art, mich so polemisch auszudrücken. Aber manche Dinge benötigen nach Luther eine klare und deftige Sprache, damit es auch die einfachen Leute im Volke verstehen - so auch das Problem des Fütterns von Wasservögeln. Immer wieder haben wir darauf hingewiesen und es hat sich nichts gebessert! An den Tagebau- und Badeseen, wie dem Kulkwitzer See hat das Füttern im Winter noch eine ganz besonders schädliche Wirkung. Durch das Füttern werden immer mehr Tiere angelockt, die sich bequemes Fast Food erhoffen. Doch jeder Vogel kotet mehrfach täglich ins Wasser. Die Taucher bezeichnen dies als grünen Schnee, der da täglich von oben durch das Wasser herabrieselt. In einem Winterhalbjahr kommen auf diese Weise bis zu drei Zentimeter "Vogelscheiße" zusammen, die wie ein hochprozentiger Dünger wirken. Macht es noch Spaß im Kulkwitzer See zu baden, wenn Sie wissen wie viel Scheiße da am Grunde liegt? Die Taucher von den Leipziger Delphinen machen wiederholt darauf aufmerksam, dass sich der See unter Wasser bereits nachweislich verändert. Die Gefahr für den See wächst rasant. Gesamten Artikel von Karl Heyde lesen »
Naturschutzbund RV Leipzig - Karl Heyde [21.11.2008]
Bei einem Tauchgang in Neptuns Reich am Kulkwitzer See entdeckt
Echte Tierfreunde füttern keine Wasservögel!
Der Winter 2008/2009 steht bevor und wieder sind sie unterwegs - auch am Kulkwitzer See: "Tierfreunde" mit prall gefüllten Tüten voller Brot, die mit ihrem Tun jedoch NUR Schaden anrichten. Durch diese übermäßige Fütterung der Wasservögel mit "Fast Food" leidet die Wasserqualität erheblich. Taucher vom Tauchsportverein Leipziger Delphine machen wiederholt darauf aufmerksam, dass sich der See unter Wasser bereits nachweislich verändert. Die Gefahr für den See wächst. Futter, das nicht aufgenommen wurde, und die verstärkten Ausscheidungen der ständig wachsenden Vogelschar führen zu einer enormen Vermehrung von Algen, Bakterien und Krankheitserregern, die nicht nur für die Tiere, sondern auch für den Menschen schädlich sind. Diese sinnlose Fütterung MUSS unterbunden werden. Aber wie? Im Zoo untersagen Schilder das Füttern der Tiere. Wir appellieren an die Vernunft der Menschen, die Tiere nicht zu füttern, um das über 30 Jahre alte Naherholungsgebiet Kulkwitzer See für viele nachfolgende Generationen zu erhalten. Wir alle möchten in den kommenden Jahren die Natur genießen, in einem sauberen Seen baden und nicht in einer Kloake. Die Tiere finden in jeder Jahreszeit genügend Futter in der Natur, um zu überleben. Es ist normal, dass kranke und schwache Tiere im Winter sterben. Das gehört zur natürlichen Auslese. Gibt es nichts mehr zu fressen, sind die Wasservögel intelligent genug, bei geschlossener Schneedecke und Eisschicht an offene Gewässer weiter zu ziehen. Das rettet Tiere und Seen. Die Tiere brauchen keinen von Menschenhand mit falschem Futter "gedeckten Tisch"! Durch Massen vorbereiteter Häppchen, die aus falscher Tierliebe angeschleppt werden, wird verhindert, dass die Tiere ihrer Art und ihrem Verhalten entsprechend leben können.

•  Aufruf des Amtes für Umweltschutz: Wasservögel nicht füttern (News-Beitrag Oktober 2007)
•  Das Füttern der Wasservögel schadet Mensch und Natur (News-Beitrag Oktober 2007)
•  Magazin Grün-AS, Jahrgang 2006: Vogelgrippe- kein Grund zur Sorge?
•  Magazin Grün-AS, Jahrgang 2006: Gefährlicher Kot am und im Kulkwitzer See
•  Magazin Grün-AS, Jahrgang 2006: Echte Tierfreunde füttern keine Wasservögel!
•  Presseinformation Kulkwitzer See aus dem Jahr 2006: See wird zur Kloake
•  Presseinformation Kulkwitzer See aus dem Jahr 2006: Gefährliches Futter
•  Das Amt für Umweltschutz bittet: Wasservögel nicht füttern! : Grün-AS 2004, News 11/2005 sowie News 01/2006
•  Weiteres: Schwämme zeigen: Wasserqualität ist spitze, Grill und Stühle landen im See, See bekommt natürlichen Überlauf.
Redaktion - Elke Göbel [09.11.2008]
Beeindruckende Fotomotive am See - auch im November
Pusteblumen: Kunstwerke der Natur- sie gehören dem Wind und dem Fotografen
Bild der Woche gesucht
Früchte im Herbst
Mein Apfelbäumchen
Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.
Martin Luther zugeschrieben
Unser Familienapfelbäumchen mit dem fachlichen Namen - Zierapfel "Malus Hilleri" - verwöhnte uns auch in diesem Frühling mit wunderschönen Blüten. Gespannt warteten wir auf die Früchte und wurden mit reicher Ernte belohnt. Die Veränderungen des Baumes im Wandel der Jahreszeiten sind für mich immer wieder spannend zu beobachten. Weiter Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Zierapfel.
An dieses Foto und seine Geschichte dachte ich, als ich auf der Internetpräsentation des Naturschutzbundes, Regionalverband Leipzig, die neue Rubrik "Bild der Woche" entdeckte. Passend zur Jahreszeit möchte der NABU Leipzig IHRE schönsten Naturaufnahmen von Tieren, Pflanzen und deren Lebensräumen veröffentlichen. Interessant wäre eine kurze Beschreibung zur Entstehung des Bildes. Weitere Informationen - bitte klicken Sie hier: www.nabu-leipzig.de. Ich bin gesapnnt auf IHRE Fotos?!
Novemberblues, filigrane Kunstwerke und letzte Blüten im Herbst 2008

Novemberblues - die kalte, graue und triste Jahreszeit bestimmt unseren Tagesablauf. Durch die veränderten Lichtverhältnisse geht bei vielen Menschen die Stimmung in den Keller. Die Erklärung dafür: Zu geringe Sonneneinstrahlung bedeutet geringere Produktion des Botenstoffes Serotonin. Unser Körper braucht aber genügend Licht, damit wir uns wohlfühlen. Eine Faustregel besagt: Um die nötige Lichtdosis aufzunehmen, sollte man an trüben Herbst- und Wintertagen 2x pro Tag eine halbe Stunde spazieren gehen. Wer das nicht schafft, sollte die Mittagspausen und die Wochenenden nutzen, um den Lichtmangel auszugleichen. Kohlenhydratreiche Lebensmittel regen die Produktion von Serotonin an, was stimmungsaufhellend wirkt. Obst und Gemüse machen uns zusätzlich fit. Unser Tipp: Gehen Sie in die Natur. Nehmen Sie den Fotoapparat mit. Die Natur tritt zwar den Rückzug an, um für den Frühling wieder aufzutanken. Dennoch kann man auch jetzt faszinierende Fotomotive entdecken – wie z.B. den Kulkwitzer See im Nebelkleid. Info: www.nabu.de und www.stern.de/wissenschaft
Wasservögel nicht füttern!
Naturschutzbund, Regionalverband Leipzig und Tauchsportverein Leipziger Delphine e.V. starteten im Herbst 2007 eine Aktion am Kulkwitzer See gegen das Füttern der Wasservögel. Es wurden vor allem Flyer verteilt, um unvernünftige Zeitgenossen wiederholt aufzuklären, dass die Fütterung der Tiere der Natur, den Tieren und auch den Menschen mehr schadet als nützt. Aus Unkenntnis und falsch verstandener Tierliebe rücken manche Besucher des Sees das ganze Jahr über mit Tüten voller Futter für die Tiere an. Echte Tierfreunde jedoch füttern keine Wasservögel. Die Tiere sind intelligent genug, sich selbst zu versorgen. NOCH soll der Kulkwitzer See einer der saubersten Seen in der Region sein, so lauten die Angaben nach Messungen. Damit dies so bleibt, muss auch die Fütterung der Wasservögel unterbleiben! Denn Taucher vom Tauchsportverein Leipziger Delphine mahnen auch in diesem Herbst wiederholt, dass sich der See unter Wasser bereits verändert. "Zu sehen ist, wie Algen und Bakterien alles überwuchern und zum Absterben bringen", so - PD Dr. rer. nat. Weiß im November 2007. Er machte bereits im Jahr 2000 auf diese Veränderungen aufmerksam und teilte mit, dass z.B. die Bucht, die Lagune am Campingplatz unter Wasser bereits tot erscheint. Unverständlich ist, dass viele Besucher des Sees so verantwortungslos mit dem über 30 Jahre alten Naherholungsgebiet umgehen, nicht nur im Winter. Über die Sommermonate blieb bergeweise Müll liegen, mancher Gast nutzte statt der Toilette das Badegewässer, Unrat flog in den See, es wurde randaliert. All das stimmt skeptisch im Hinblick auf die Zukunft des "Kulki": Wie wird der See unter all diesen Umständen in 30 Jahren aussehen?
Naturschutzbund RV Leipzig [09.11.2008]
Keine Langeweile am Kulki - Pinguine und Delphine laden ein

Zu einer Faschingsparty der besonderen Art laden die Winterschwimmer vom Verein Leipziger Pinguine e.V. und die Taucher des Tauchsportvereins Leipziger Delphine e.V. 15.11.08 um 15.00 Uhr ein: Faschingsbaden und Faschingstauchen unter dem Motto "Eis frei" ´bieten viel Spaß und gute Laune - ein außergewöhnliches Highlight in der Faschingszeit. Stille und nachdenkliche Momente am Kulkwitzer See - auch die gibt es, unter anderem am 23.11.08, wenn die Taucher Leipziger Delphine um 14.00 Uhr zur Taucherandacht am Totensonntag mit Pfarrer Zemmrich aus Markranstädt bitten. Weihnachtlich wird es am 6.12.08 am Lausener Strand ab 10.00 Uhr. Die Taucher starten ihr Weihnachtstauchen und bieten auch Zuschauern dabei abwechslungsreiche Unterhaltung. Die Winterschwimmer beginnen ihre eiskalte Saison am Kulkwitzer See an diesem Tag um 14.00 Uhr. Zuschauer und mutige Gäste, die sich zum Anschwimmen in die kalten Fluten wagen, sind herzlich willkommen. Alle Veranstaltungen finden an der Tauchschule Delphin am Lausener Strand statt. www.leipziger-delphine.de und www.leipziger-pinguine-ev.de.
Herbst am Kulkwitzer See
Dem Kulki auf den Grund gegangen: Biogruppe und U-Boot nehmen Unterwasserwelt unter die Lupe
"Was wir heute gesehen haben, ist nicht sehr erfreulich", sagt Joachim Weiß nach seinem Tauchgang im Kulkwitzer See. Gemeinsam mit Matthias Gilbert und Bernd Vogel hatten sie Plankton und Proben von Kleinstlebewesen gesammelt. Die Interessengemeinschaft "Biogruppe", so nennen sie sich, ist Teil des Tauchsportvereins "Leipziger Delphine". Sie führen jährlich vier solcher Biotage durch. In der jüngeren Vergangenheit hat der Verein mehrere Unterwasser-Übungsplattformen mit einer Höhe von zum Teil mehr als 20 Metern im "Kulki" errichtet. "Dort haben sich viele Tiere angesiedelt, die man sonst nicht gesehen hat", schwärmt Basisleiter, Reinhard Gräfe. Damit diese Kolonien nicht wieder durch Taucher zerstört werden, sind die Stahlgerüste an den Seiten mit Netzen behangen worden. "Lauter kleine Filtrierer und andere Kleinstlebewesen breiten sich auch dort aus", weiß Gräfe. Die Biogruppe will nun Bilanz ziehen und sammelt an einer der Plattformen Proben zur mikroskopischen Untersuchung. "Letztes Jahr haben wir den Keulenpolyp erstmals im See entdeckt", sagt Weiß. Mit bloßem Auge sind sie einzeln kaum wahrnehmbar, sie bilden jedoch riesige braune Polypenstöcke. "30 bis 40 Zentimeter wachsen sie ins Wasser rein", erklärt Gilbert, "das sieht fast aus wie eine Meereskoralle." Die Keulenpolypen sind Einwanderer, so genannte Neozoen. Sie sind Brackwassertiere, die aus dem Kaspischen und Schwarzen Meer (Pontokaspischer Raum) stammen. "Sie haben sich im vergangenen Jahr an den Unterwasserplattformen so invasiv ausgebreitet, dass sie nun die einheimischen Süßwasserschwämme verdrängen", erklärt Weiß. Die Biogruppe findet auch verstärkt Grünalgen, Blaualgen und Schwefelpurpurbakterien. Das deute darauf hin, dass der See eutrophiert - es kommt zu einer unerwünschten Nährstoffzunahme. "Auch im Badebereich finden wir viele Schraubenalgen, die alles andere überwuchern", berichtet Weiß. Sein Fazit lautet: "Der Zustand des Sees verschlechtert sich." [...]
•  Lesen Sie dazu auch den LVZ-Artikel "Dem Kulki auf den Grund gegangen" in unserer Presserubrik!
Spätsommer am Kulkwitzer See
Kulkwitzer See zum 35jährigen Jubiläum 2008 im Blickpunkt

Vor 45 Jahren glich das Gelände des heutigen Sees also noch einer Mondlandschaft. Ende der 60iger/Anfang der 70er Jahre wurde er geflutet. 1973 wurde das Naherholungsgebiet Kulkwitzer See feierlich eröffnet. Seine Wahrzeichen sind die alte "Frieda", ein alter Lastkahn, der zur Gaststätte umgebaut wurde und ein kleiner, in unmittelbarer Nähe stehender Leuchtturm. In den letzten 35 Jahren hat sich der See am Rande von Grünau zu einem ausgesprochen beliebten und attraktiven Ausflugsziel und Anziehungspunkt entwickelt. Unzählige Besucher lernten "ihren" See schätzen. Er bietet vielfältigste Möglichkeiten für Erholung und Freizeitgestaltung, kulturelle und sportliche Betätigung, Veranstaltungen und Badespaß. "Der Kulkwitzer See im Blickpunkt" - diese Bilderserie soll dem Besucher unserer Internetseite ein wunderschönes Stück Natur am Rande unseres Wohngebietes Grünau vorstellen. Es gilt, diese Oase am Rande von Leipzig für viele nachfolgende Generationen zu erhalten. Hier findet der Besucher Natur pur, auf die wir aufmerksam machen möchten. Es ist nicht selbstverständlich, welche Naturschätze sich hier im Laufe der vielen Jahre an Land, aber auch unter Wasser nach dem Braunkohletagebau entwickelt haben. Nicht jeder Besucher würdigt dies. Manche Seebesucher zerstören, randalieren... . 35 Jahre Naherholungsgebiet Kulkwitzer See - wie wird der See in 35 Jahren aussehen? »  Kulki im Blickpunkt zum 35jährigen Jubiläum: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 sowie Teil 5.
Dr. Leonhard Kasek | Elke Göbel
Natur im September am See
Neuer interessanter Blickfang zwischen Grünau und Kulkwitzer See: Instandsetzung der Skulpturen auf dem Rodelberg abgeschlossen

•  Lesen Sie dazu auch den LVZ-Artikel "Holzskulpturen auf Rodelberg gereinigt" in unserer Presserubrik!
Digitale Grüße über's WWW statt wie einst mit Feder, Tinte und Briefpapier
Briefe oder Kartengrüße sind etwas Besonderes. Schon immer wollten sich Menschen mitteilen, Ihre Gefühle zum Ausdruck bringen oder Informationen übermitteln. Das Wort Brief stammt aus dem Lateinischen, von breve = kurz. Kurze Grüße oder ausführliche Botschaften können Sie auch von unseren Seiten aus versenden. Nutzen Sie unseren kostenlosen Grußkartenservice und bereiten Sie Ihren Freunden, Familienanghörigen oder Bekannten mit einem Gruß aus Grünau oder vom Kulkwitzer See eine Freude.
»  Versenden Sie hier jetzt digitale Grußkarten vom Kulkwitzer See oder Grüße von Grünau in die Welt !
Ein Biotop im Kulkwitzer See?
Da Tauchen in Gemeinschaft einfach mehr Spaß macht, gründeten einige Tauchsportler 1993 den Verein Tauchsportverein Leipziger Delphine e.V. , dem zuerst etwa 30 Taucher angehörten. Inzwischen hat sich die Mitgliederzahl auf 160 erhöht, darunter auch 19 Tauchlehrer und Übungsleiter, sowie eine 25 köpfige Kinder- und Jugendgruppe.

Die "Leipziger Delphine" sind ständig in Aktion, sei es beim Planen und Umsetzen von besonderen Veranstaltungen oder außergewöhnlichen Projekten. Seit 2005 gehört Matthias Fäller zum Tauchsportverein Leipziger Delphin e.V.. Als Mitglied der Biogruppe ist er an den Aktivitäten der Leipziger Delphine zur Bereicherung des Lebensraum Kulkwitzer See beteiligt...
•  Lesen Sie hier den vollständigen Artikel und das Interview mit Matthias Fäller im Bereich "Flora und Fauna"
Abendstille am Kulkwitzer See
Stirbt der Kulkwitzer See?

Durch die übermäßige Fütterung der Wasservögel leidet die Wasserqualität erheblich. Futter, das nicht aufgenommen wurde, und die verstärkten Ausscheidungen der ständig wachsenden Vogelschar führen zu einer enormen Vermehrung von Bakterien. Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Dr. Joachim Weiß, Taucher bei den Leipziger Delphinen: www.kulkwitzersee.com/information/eb/article06.asp. Bereits im Jahr 2000 machte auch Dr. Weiß - PD Dr. rer. nat.- auf die erheblichen Gefahren des Fütterns der Wasservögel aufmerksam. Er zeigte deutlich, welche Folgen bereits im Kulkwitzer See sichtbar waren. Dieser Zustand ist in den letzten Jahren nicht besser geworden. "Nach diesem Winter 2006/2007 fanden wir im Bereich der verbliebenen offenen Wasserstellen unter Wasser nur noch Wüstenei. Unter Wasser haben wir einige tote Tiere verwest gefunden". Wie der See unter Wasser an diesen Stellen aussieht, wo die Belastung sehr hoch ist, zeigen einige seiner Bilder. "Zu sehen ist, wie Algen und Bakterien alles überwuchern und zum Absterben bringen". Diese Aufnahmen entstanden in der Lagune, dort wo am meisten "Unrat" eingebracht wird und wo der Wasseraustausch sehr gering ist. "Viele Badegäste mißbrauchen den See als Toilette. Dies ist eine weitere erhebliche Belastung für den See. Dazu kommt Stickstoff aus der Luft (Stickoxide, Hauptquelle Autos, trotz Katalysator) und von den Feldern durch Überdüngung. Das Verwechseln von See und Toilette muss aufhören und Autoverkehr gezähmt werden. Sonst ist der See in ferner Zukunft wirklich bloß noch eine stinkende Kloake," sagt Dr. Kasek , Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Leipzig. Unsere Frage: Was sagen die Verantwortlichenzu dieser Problematik?

Lesen Sie zu diesem Thema auch diese Informationen und Artikel: Vogelgrippe am Kulki - Grund zur Sorge? "See wird Kloake" sowie Freunde des Kulkwitzer Sees sorgen sich um Wasserqualität / Aufklärung statt Verbote
Letzte Änderung dieser Seite: 04.12.2008 12:38 • © 2000-2008 Nabu, KV LeipzigImpressumW3C valid HTML 4.01Zum Seitenanfang