Neuigkeiten vom Kulkwitzer See
| NEU: Im Blickpunkt: "NATÜRlich Kulki" - Einladung zur Fotoausstellung im Grünauer Allee-Center ab 30. August 2010 |
"Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen."
(Lewis W. Hine, 1874 - 1940)
Seit über 20 Jahren bin ich in der "Leipziger Sächsischen Schweiz" zu Hause, weil neben vielen anderen Vorteilen der Kulkwitzer
See, die "Grünauer Badewanne", zu meinem nahen Wohnumfeld gehört. Ab 30. August 2010 können Sie im
Grünauer Allee-Center in der Ludwigsburger Straße meine Fotoausstellung
besuchen:
Im Blickpunkt: "NATÜRlich Kulkwitzer See"
Diese Fotoausstellung ist ein indirekter Aufruf, bewusster und behutsamer mit der Natur in unserer unmittelbaren Nähe
umzugehen, um sie zu erhalten und zu schützen. Historische Fotos vom Heimatmuseum Markranstädt und von Herrn Wolf werden
meine Bilder ergänzen. Der Tauchsportverein Leipziger Delphine e.V. bietet einen kleinen Einblick in die Unterwasserwelt
des Sees. Mein Dank, diese Ausstellung über den Kulkwitzer See präsentieren zu können, gilt vor allem Herrn Haas, dem
Manager des Allee-Centers, aber auch dem Komm-Haus in der Selliner Straße, dem Quartiersmanagement Grünau und dem
Grünauer Stadtteilladen.
• Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie in dieser Einladung - bitte klicken Sie hier »
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| NEU: Ausklang und Ausblick - Rodelbergpicknick am Kulkwitzer See am 12.09.2010 |
Zum Abschluss des Grünauer Kultursommers sind Grünauer und Gäste zum Sonntagsbergpicknick eingeladen: sich niederlassen,
der Dudelsackmusik lauschen, kosten, was Sponsoren in die Picknickkörbe gepackt haben, sich informieren, miteinander ins
Gespräch kommen oder einfach nur die Natur genießen. Ab ca. 14 Uhr bietet Karl Heyde, Vorstandsmitglied des Nabu, für
alle Interessenten eine naturkundliche Exkursion entlang des Ostufers des Kulkwitzer Sees.
Über weitere Sponsoren von Picknickkörben würden sich die Organisatoren sehr freuen. Melden
Sie sich bitte im Komm-Haus unter 0341 9419132.
• Weitere Informationen: Lesen Sie die Einladung zum Rodelbergpicknick bitte hier »
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| NEU: Kulkwitzer See übernutzt |
Am 15.07.2010 führte der Zweckverband Kulkwitzer See ein Kolloquium zur Wasserqualität im Kulkwitzer See durch. In diesem führten
die vom Zweckverband geladene und mit Untersuchungen beauftragte Wissenschaftlerin Frau Dr. Guderitz aus, dass die derzeit noch
sehr gute Wasserqualität im Kulkwitzer See nur gehalten werden kann, wenn man entsprechend sorgsam mit ihm umgeht. Um auch
für künftige Generationen Vorsorge zu treffen, sollten nur 1/3 der Uferlänge menschlicher Nutzung unterliegen. An den übrigen
2/3 der Uferlänge sollte ungestörte natürliche Ufervegetation, insbesondere Röhrichte als Biofilter zur Selbstreinigung des
Sees beitragen. Auf Grund dieser Ausführungen untersuchte der NABU die Nutzungs- und Störungsintensität am Ufer des Kulkwitzer
Sees.
• Bitte lesen Sie die vollständige Pressemitteilung - bitte klicken Sie hier »
Die Leipziger Internet Zeitung berichtet - bitte klicken Sie hier »
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| NEU: Stadtteilmagazin Grün-AS berichtet in der Ausgabe August 2010 zur aktuellen Situation am Kulkwitzer See |
Liebe Leserinnen und Leser,
sicherlich waren auch Sie in den letzten, heißen Wochen einmal am Kulki baden. Falls nicht, wird Ihnen zumindest
aber die Diskussion um die Wasserqualität des Grünau nahen Sees aufgefallen sein. Nachdem die Wellen sehr hoch
geschlagen waren, gab es in jüngster Vergangenheit zwei wichtige Veranstaltungen zum Thema. Zum einen hielt der
Naturschutzbund (NABU) seinen Stammtisch mit hochrangigen Gästen ab, wie der stellvertretenden Vorsitzenden des
Zweckverbandes Kulkwitzer See und städtischen Leiterin des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, Freifrau von Fritsch,
Wissenschaftlern vom UFZ Magdeburg und dem Biologen Dr. Weiß von den Delphin-Tauchern.
Außerdem fand das Kolloquium »Wasserbeschaffenheit des Kulkwitzer See« im Roten Haus statt. Hierzu waren Carina Radon,
die Markranstädts Bürgermeisterin, die zugleich Vorsitzende des Zweckverbandes ist, Dr. Ina Guderitz vom Boden- und
Grundwasserlabor Dresden, Kerstin Jennemann vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Dipl.
Fischereiingenieur Volker George, die Fischereibehörde Leipzig sowie Dieter Florian von der Göhrenzer Tauchschule
geladen.
Fangen wir bei der ersten Veranstaltung an: Dort wurde sachlich gestritten und diskutiert und am Ende stand als Ergebnis
fest, dass man weiterhin die Entwicklung der Wasserbeschaffenheit genau beobachten muss. Darüber hinaus sollen aber
auch konkrete Maßnahmen, wie mehr Toiletten, Verbot der Wasservögelfütterung seitens der Stadt oder vielleicht die
Einsetzung anderer Fischarten und Pflanzen in den See, die Qualität verbessern. Dabei gab es aber auch unterschiedliche
Meinungen, wie beispielsweise zum Abpumpen von Tiefenwasser, was dato nicht mehr geschieht.
Beim Kolloquium ging es wissenschaftlicher zu, aber auch hier ein Tenor: Man muss kontrollieren, Daten auswerten und
gewisse Dinge - wie oben beschrieben - verbessern oder verändern, um den Kulki in seiner Qualität, die er heute noch
hat, zu erhalten. Für die Taucher ist das Ziel sogar noch etwas höher angesiedelt. Sie wollen die Wasserbeschaffenheit
wieder verbessern, damit der Kulki auch weiterhin der klarste See Mitteldeutschlands bleibt und Touristen und Nutzer
aus Nah und Fern anziehen kann.
Auch wenn einige sauer waren auf die negative Berichterstattung über die «Grünauer Badewanne» - ein Positives
hatte es jedenfalls: Man redet endlich miteinander und verfolgt hoffentlich das gleiche Ziel - tolle Badewasserqualität
für die Schwimmer, optimale Sichtweiten für die Taucher und einen Schutz der ganzen Natur für Alle.
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| NEU: 7. Stammtisch des NABU-Regionalverbandes Leipzig e.V. mit dem Thema "Die Wasserqualität des Kulkwitzer Sees" |
Dieser Juni-Stammtisch des Naturschutzbundes, Regionalverband Leipzig e.V. bot eine neutrale Gesprächplattform, um die
Situation am und im Kulkwitzer See zu analysieren und ergebnisorientiert über den aktuellen Zustand des Sees, insbesondere
seiner Wasserqualität, zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung war es, Ursachen zu finden, dabei verschiedene Sichtweisen zu
akzeptieren, Hintergründe für die Entwicklung des Sees in den letzten Jahren sowie aktuelle Probleme aufzuzeigen und gemeinsam
Lösungsstrategien zu entwickeln. Anwohner, Anlieger, Freunde des Sees und der Interessengemeinschaft Kulkwitzer See, Vertreter
des Zweckverbandes Erholungsgebiet Kulkwitzer See, das Grünauer Quartiersmanagement, Fachleute, unabhängige Experten und
Vertreter der Stadt Leipzig waren u.a. zu Gast.
Weiterführende Links:
• Lesen Sie en Rückblick zum 7. NABU-Stammtisch von Dr. Leonhard Kasek - bitte klicken Sie hier »
• Phosphorkreislauf im Wasser - Beitrag von Dr. Leonhard Kasek - PDF-Dokument anzeigen »
• Ergebnisprotokoll von Frau Juliana Pantzer / ASW - bite klicken Sie hier »
• Rote Liste Armleuchteralgen Sachsen - PDF-Dokument anzeigen »
• Implementierung der EU Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland: Ausgewählte Methoden und Defizite »
• Monitoring nach WRRL in Sachsen - bitte klicken Sie hier, um das PDF-Dokument anzuzeigen »
• Kulkwitzer See - gestörtes Ökosystem - bitte klicken Sie hier, um das PDF-Dokument anzuzeigen »
• Schlechte Sicht beim Tauchen- Plaktonprobe gibt Aukunft - PDF-Dokument anzuzeigen »
sowie in unserer Rubrik Natur- Wasserqualität Kulkwitzer See.
Rückblick:
• Lesen Sie die vollständige Einladung des NABU Regionalverbandes Leipzig e.V. - bitte klicken Sie hier »
• Pressemitteilung zum NABU-Stammtisch - bitte klicken Sie hier »
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| Stadt erwägt Fütterungsverbot für Wasservögel! |
Naturschutzbeirat | Stadt erwägt Fütterungsverbot für Wasservögel
Die Stadt erwägt laut Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) ein generelles Fütterungsverbot für Wasservögel.
Bislang wird in der Polizeiverordnung nur das Füttern von Tauben untersagt. "Auf Initiative des Naturschutzbundes Nabu
sprechen wir darüber, ob eine Erweiterung auf alle Wasservögel in ganz Leipzig sinnvoll ist", so der Bürgermeister, der
den Naturschutzbeirat leitet. Die Nutzer des Kulkwitzer Sees beklagten im vergangenen Winter einen Ansturm von allein
etwa 1200 Blessrallen. Auch andere Wasservögel würden in unnatürlich hoher Zahl angelockt durch Besucher, die am Ufer
prall gefüllte Beutel mit nicht artgerechtem Futter verteilen. Die Folgen seien etliche tote Tiere sowie Unmengen von
Kot, die das Wasser, die darin lebenden Fische und den Strand belasten. Aufklärungsaktionen gegen das Füttern brachten
keinen Erfolg. [jr]
• Aktualisiert 12.08.: Antrag zur Änderung der Polizeiverordnung hinsichtlich Verbot der Fütterung von Wasservögeln »
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| Drama im Kulkwitzer See! |
"Erste Tauchgänge im Jahr 2010 waren für uns schockierend!", berichten Mitglieder des Tauchsportvereins Leipziger Delphine e.V.
"Es gibt in ein bis zehn Metern Tiefe kein grünes Leben mehr. Wir haben weder Pflanzen finden noch Fische sichten können",
erklärt Taucher Matthias Fäller. "Von einem einst besten Tauch - und Badegewässer kann keine Rede mehr sein", lautet das Fazit
eines Tauchlehrers aus Bayern. "Der Zustand des Sees ist ein Drama", resümiert Herr Dr. Weiß, Leiter der Biogruppe des
Tauchsportvereins Leipziger Delphine e.V. . Herr Dr. Kasek vom NABU, Regionalverband Leipzig e.V. mahnt in seinen Ausführungen
... "der jetzige Zustand des Kulkwitzer Sees ist eine ernste Warnung..."...die Gefahr, dass der Kulkwitzer See kippt und
Grünau damit sein NAHerholungsgebiet verliert, ist ernster denn je." "Ein See, der zu den saubersten und klarsten Seen
gehörte, wird durch "Schönreden" nicht wieder in sein biologisches Gleichgewicht kommen", bringt Frau Wittig vom
gleichnamigen Bootsverleih am Kulkwitzer See ihr Unverständnis und ihre Enttäuschung zum Ausdruck. "Die Freunde des Sees
befürchten nicht zu unrecht, dass das Wasser auf Dauer nicht den Belastungen standhält, die ihm Jahr für Jahr zugemutet
werden durch unverantwortliches Verhalten Tausender von Badegästen im Sommer, durch sogenannte Tierfreunde, die durch
das Füttern der Wasservögel im Winter viel zu viele Tiere zum Überwintern veranlassen und nicht zuletzt durch Fehler
bei der Bewirtschaftung des Sees", äußert Pressesprecherin des Winterschwimmervereins Leipziger Pinguine e.V., Carmen
Puckelwaldt, die Befürchtungen ihres Vereins. "Ich bin entsetzt, traurig, wütend und hilflos zugleich, dass unsere
vielfältigen ehrenamtlichen Bemühungen, den See zu erhalten, immer wieder ins Leere laufen und Verantwortliche keine
nachhaltig wirksamen Maßnahmen für den Erhalt der Natur ergreifen. Versprechen und Schilder reichen definitiv nicht
aus, fasst Reinhard Gräfe vom o.g. Tauchsportverein die aktuelle Situation zusammen.
Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung vom 19.4.2010 - bitte klicken Sie hier »
• Lesen Sie den Beitrag aus der LVZ vom 30.04.2010: Sand- und Dreckwüste - Taucher beklagen Situation am Kulkwitzer See »
• Stellungnahme zur Situation der Unterwasswelt des Kulkwitzer Sees von Herrn Dieter Florian - bitte klicken Sie hier »
• Das "Grün-AS" berichtet zum Thema:
www.gruen-as.de/2010/24/artikel2.html,
www.gruen-as.de/2010/24/artikel3.html »
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| Hilfe! Unser See ist in Gefahr! Aktion für den Kulkwitzer See am 21.02.2010 |
Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur. Und was macht der Mensch? Wider besseres Wissen
richtet er Oasen der Erholung zu Grunde. "Gut gemeint" ist leider das Gegenteil von "gut". Wasservögel am Kulkwitzer See
mit Brot und anderem vollzustopfen, ist Ausdruck völlig falscher Tierliebe. Irgendwann ist es einfach zu viel, was dem
See an Belastungen zugemutet wird. Grünauer Akteure und Seeanlieger machten deshalb am 21.02.2010 in Gesprächen mit
Spaziergängern durch Informationen und aktuelle Fotos vom Lausener Strand und unter Wasser auf die weitreichenden
negativen Folgen der Fütterung der Wasservögel und die damit verbundene Verschlechterung der Wasserqualität aufmerksam.
Viele Besucher zeigten an diesem Nachmittag deutlich ihre Empörung über den Zustand des Sees. Anderen Besuchern war
die Gleichgültigkeit vieler Seebesucher gegenüber dem für Grünau wichtigsten Naherholungsgebiet unverständlich. Es
gab vielfach Hinweise, dass die Hinweisschilder am See, die aufrufen, am Kulkwitzer See nicht zu füttern, auch in
unmittelbarer Strandnähe stehen müssten. Fazit der Aktion am Kulkwitzer See: Wasservögel NICHT füttern!
• Bitte lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung als PDF-Dokument »
• Bitte lesen Sie den Beitrag LVZ vom 26.02.2010: "Ein See in Not: Naturschützer warnen vor weiterer Verschmutzung" »
• Aktivitäten, um auf die Wasserqualität imKulwkitzer See aufmerksam zu machen, können Sie hier nachlesen »
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| Bebauungspläne für den Kulkwitzer See |
Die Städte Markranstädt und Leipzig beabsichtigen für den Kulkwitzer See Bebauungspläne zu erstellen bzw. zu beschließen. Für
das Grünauer Ostufer ist dies seit 2002 der 3. Versuch, das NAHerholunsggebiet Kulkwitzer See zu Gunsten des Tourismus und zu
Lasten der Anwohner zu verändern. Es regt sich massiver Protest auf beiden Seiten des Sees. So gründete sich am 1.7.2009 die
Bürgerinitiative "Pro Kulki - contra Bebauungswahn- Bürger für Markranstädt". Anwohner setzen sich für das Westufer des Sees
ein. Am 7.7.2009 schloss sich eine Interessengemeinschaft Kulkwitzer See zusammen, die sich für das Ostufer engagieren will.
Alle Informationen zu diesen aktuellen Bebauungsplänen, Stellungnahmen, Presseartikel, Pressemitteilungen, Ziele und
Unterschriftensammlungen der beiden genannten Initiativen sowie Rückblicke auf den B-Planentwurf und damit verbundene
Reaktionen 2004 für das Ostufer finden Sie auf dieser Seite - bitte klicken Sie hier:
http://www.kulkwitzersee.com/Bebauungsplaene-Kulkwitzer-See/ und
http://www.kulkwitzersee.com/Bebauungsplaene-Kulkwitzer-See/Archiv/.
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| Pressemitteilung des Naturschutzbeirates der Stadt Leipzig - Wasservögel bitte nicht füttern! |
Aus falsch verstandener Tierliebe werden Blässrallen, Schwäne, Enten, Möwen und andere Wasservögel immer wieder gefüttert.
Die Wasservögel finden aber in der Natur zu jeder Jahreszeit genügend Nahrung und sind nicht auf die Hilfe der Menschen angwiesen.
Das Füttern bringt mehr Schaden als Nutzen.
Darum: Echte Tierfreunde füttern keine Wasservögel!
• Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung » bitte klicken Sie hier, um das PDF-Dokument zu öffnen »
• Weitere Informationen zum Thema:
http://www.kulkwitzersee.com/kulkwitzer-see-leipzig-informationen.html#WVA01
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| Vogelkot und Blaualagen breiten sich im Kulkwitzer See aus - Gefahr für See wächst seit Jahren ständig |
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| Vogelexkremente überdecken einen noch lebenden Krebs oder die Armleuchteralgen - deutliche Spuren der Wasservögel mit nachhaltig wirkenden und gefährlichen Folgen für die Wasserqualität im Kulkwitzer See |
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| Idylle und Probleme - Winter am Kulkwitzer See |
Im Winter ist es keineswegs langweilig am Kulkwitzer See. Winterliche Landschaft lädt ein zu erholsamen Spaziergängen.
Die Wintersschwimmer des Vereins Leipziger Pinguine e.V. haben Hochsaison und freuen sich auf interessierte Besucher.
Wer also gern in die eisigen Fluten des Sees steigen möchte, ist samstags willkommen um 15.00 Uhr am Lausener Strand
an der Tauchbasis Delphin. An dieser Stelle unsere eindringliche Bitte: "Wasservögel NICHT füttern"!! Lesen Sie dazu
unsere umfangreichen Informationen auf dieser Seite!
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| Interessengemeinschaft "Kulkwitzer See" und Bürgerinitiative "Pro Kulki" rufen auf: Ganzjährig gilt: Wasservögel NICHT füttern! |
Beginnende Algenblüte am Kulkwitzer See - Deutliche Warnzeichen der Belastung und Überdüngung des Sees
Mehr als 2200 Wasservögel belagerten letzten Winter den See, weit mehr als er bei seiner geringen Größe vertragen kann. 1.200
Blessrallen rissen ganze Pflanzen aus dem Grund des Seesverwerteten jedoch nur die weichen Pflanzenteile. Der große Rest wurde
an Land gespült. Auf diese Art wurden die Pflanzen- und Armleuchteralgenbeständedie wichtigsten Sauerstofflieferanten im
Seestark dezimiert. Hochgelobte Sichttiefen gibt es nicht mehr.An einigen Stellen stirbt der See bereits ab. Eine jährliche
Vogelkotschicht von mehreren Zentimetern reichert sich im Winter am Grund an. Aktuell weist Algenblüte auf einen bedenklich
zunehmenden Nährstoffgehalt des Sees hin. Dieser nimmt auch durch menschliche Ausscheidungen (durchschnittlich 05 Liter Urin
pro Badenden pro Tag in der Saisondas sind 20 - 30 gefüllte Badewannen an Spitzentagendas sind ca. 200 - 300 m³ Urin pro
Jahr) und Einträge über Luft und Oberflächenwasser zu... .
• Lesen Sie den gesamten Aufruf der IG Kulkwitzer See und der BI Pro Kulki:
Interessengemeinschaft "Kulkwitzer See" und Bürgerinitiative "Pro Kulki" rufen auf: Ganzjährig gilt: Wasservögel NICHT
füttern!
• Weitere Informationen hier: http://www.kulkwitzersee.com/kulkwitzer-see-leipzig-informationen.html
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| Ganzjährig gilt: Wasservögel NICHT füttern! |
Diese Plakataktion wurde in einer Gemeinschaftsaktion vom NABU-Regionalverband Leipzig e.V. und Tauchsportverein
Leiptiger Delphine e.V. bereits 2007 ins Leben gerufen und im Winter 2008/ 2009 durch 14 weitere Vereine und
Freunde des Kulkwitzer Sees massiv unterstützt. Seit Jahren analysieren die
Taucher Probleme und Besonderheiten im Kulkwitzer See und archivieren Daten. Und auch die ökologischen
Beobachtungen durch Biologen am Ufer führten zu der Erkenntnis: Die Gefahr für den See wächst zunehmend:
Eine jährliche Vogelkotschicht von ca. 3cm, die durch die Fütterung der Wasservögel vor allem im Winter
anwächst, ist eine sehr wesentliche Ursache der Nährstoffanreicherung im Gewässer, neben dem Eintrag
aus der Luft und der Landwirtschaft über das Grundwasser. Aber auch menschlicher Urin und sogar
Fäkalien (auch wegen geschlossener Toiletten) führen mit dazu, dass sich der Kulkwitzer See mit
zunehmender Geschwindigkeit in absehbarer Zeit zu einem faulen Pfuhl entwickeln könnte. Denn im
Gegensatz zu anderen Bergbauseen fehlt ihm ein ordentlicher Zu- und Abfluss. Da nur das
Überschussregenwasser abgeleitet wird, werden die meisten Nährstoffe immer mehr im See
angereichert. Um den durch individuelles Fehlverhalten entstehenden Nährstoffeintrag zu reduzieren,
machen seit dem Winter 2008/2009 16 Vereine mit einer Neuauflage des Informationsblattes auf die
nachweislichen negativen Veränderungen der Wasserqualität im Kulkwitzer See aufmerksam.
Unterstützen Sie bitte diese Aktion, wenn Sie den See erhalten, weiterhin in einem sauberen
See baden und bei guten Sichtweiten tauchen wollen! Lesen Sie dazu auch umfangreiche Informationen
in unserem Menüpunkt Natur -Wasserqualität Kulkwitzer See - siehe oben in der Menüleiste.
Mit dieser Plakataktion sollen vor allem die Grünauer erreicht werden, denn der Kulkwitzer
See ist ihr wichtigstes Naherholungsgebiet. Wir bieten die Plakate auch Grünauer Schulen an, denn
Umweltbildung fängt bei unseren Kindern an. Für sie und zukünftige Generationen müssen wir einen
gesunden See erhalten.
Links:
• http://www.kulkwitzersee.com/documents/2009-03-04-02.pdf
• http://www.kulkwitzersee.com/information/presspass/2009/article04.asp
• http://www.kulkwitzersee.com/documents/2009-05-10-01.pdf
• NABU Regionalverband informiert zum Thema Umweltbildung an Schulen und Kitas, unterbreitet Angebot und bittet um Unterstützung - bitte klicken Sie hier!
• Lesen Sie hier die vollständige Pressemittelung des NABU, RV Leipzig e.V. vom Februar 2009
Aktuell: Weitere Info's zur Wasserqualität des Kulkwitzer Sees finden Sie im Menü Natur » Wasserqualität Kulkwitzer See.
Rückblicke zu diesem Thema:
Beitrag vom 09.11.2008: Wasservögel nicht füttern!
/ Echte Tierfreunde füttern keine Wasservögel!
Weitere Informationen fnden Sie auf diesen Seiten:
News-Archiv Kulkwitzer See vom Januar 2006,
News-Archiv Kulkwitzer See vom November 2007 sowie vom
Oktober 2007 und in unserer Rubrik "Natur - Wasserqualität
Kulkwitzer See" (siehe Menü oben!).
Aktuell: 13.03.2009: Die LVZ Stadtleben informiert über die Plakataktion "Wasservögel nicht füttern" »
Aktuell: Aktuell: 09.05.: Naturschutzbeirat der Stadt Leipzig: Kurzbericht zur Problemlage am Kulkwitzer See von Karl Heyde »
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| LeipzigSeen GmbH unterstützt Aktion "Wasservögel nicht füttern" mit Hinweisschildern am Kulkwitzer See |
Seit Jahren machen NABU - Regionalverband Leipzig e.V. und Tauchsportverein Leipziger Delphine e.V. darauf aufmerksam,
dass das Füttern der Wasservögel am Kulkwitzer See die Wasserqualität nachweislich negativ verändert und erhebliche
Gefahren für Tier und Mensch und den See zur Folge hat. 2007 wurde eine Plakataktion ins Leben gerufen und im Winter
2008/2009 durch 14 weitere Vereine und Freunde des Kulkwitzer Sees gemeinschaftlich unterstützt.
Seit August 2009 weisen auch Hinweisschilder von LeipzigSeen GmbH mit folgendem Text auf dieses Thema hin:
"Wo Wasservögel angelockt und gefüttert werden, ist die Wasserqualität gefährdet.
Helfen Sie bitte mit, die Selbstreinigung des Kulkwitzer Sees zu erhalten, in dem Sie auf das Füttern der Wasservögel verzichten."
Wir bitten alle Besucher des Sees erneut, das Füttern der Vögel zu unterlassen!
• Lesen Sie dazu unsere Informationen hier: http://www.kulkwitzersee.com/kulkwitzer-see-leipzig-informationen.html
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Besucher:
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