Presseinformationen - Ausgaben Jahrgang 1995
| 12.12.1995: Kreis will Anspruch auf Flächen am "Kulki" aufgeben |
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Um den Zweckverband Erholungsgebiet Kulkwitzer See langfristig auf sichere finanzielle Beine zu stellen, will der Landkreis diese Woche seinen Eigentumsanspruch auf Flächen rund um den See zurücknehmen. Damit soll dem Zweckverband schneller das Gelände übertragen werden können - Voraussetzung für Kredite und Investitionen. ...
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| 28.11.1995: Am Kulki läuft Kino auch für einen Gast / Strandkino präsentiert wieder Märchen, Abenteuer und Action |
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Brandstifter hatten seine vorherige Spielstätte völlig vernichtet. Eigentlich sollte das frühere Lichtspieltheater unter einer Wellblechhalle wieder aufgebaut werden. Alle Hilfsangebote seien aber leere Versprechen geblieben, bedauert Hildebrand. Da sei ihm das Angebot, die Möbelhalle zu mieten, gerade recht gekommen. Aus Pegau besorgte er sich 80 Klappstühle und die sechs mal zweieinhalb Meter große Leinwand. Aus Connewitz holte er die Vorführtechnik. Seitdem weist das Kinoprogramm am Kulki täglich 15, 17.30 und 20 Uhr - am Wochenende außerdem für 11 Uhr - Vorstellungen aus. ...
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| 26.05.1995: Kulkwitzer See: Der erste Badetote in diesem Jahr |
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Ein 35jähriger Mann ist der erste Badetote in dieser Saison. Am Mittwoch gegen 14 Uhr beobachteten Badegäste am Kulkwitzer See, wie der Schwimmer zwischen der Wasserrutsche und dem Campingplatz, etwa 300 Meter vom Lausener Ufer entfernt, Probleme bekam und unterging. Zufällig anwesende Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs Gesellschaft (DLRG) konnten ihn nur tot aus sieben Meter Tiefe bergen. Vor dem Bad in dem 14 Grad kaltem Wasser hatte der Obdachlose mehrere Gläser Bier in einer Gaststätte getrunken. ...
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| 13.05.1995: Kulki-Flut soll jetzt gebändigt werden |
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Dienstag ging die Pumpe am Kulkwitzer See in Betrieb. 50 Liter Wasser werden pro Sekunde aus dem Kulkwitzer See durch einen 150 Meter langen Verbindungskanal in das Zschampert-Bett geleitet und weiter in die Luppe. Dr. Christian Aegerter, Amtsleiter Umweltschutz: "Seit 1994 wird an einem Windkraftprojekt gearbeitet, um das Wasser kostengünstig zu heben. Jetzt war es höchste Zeit für eine Sofortmaßnahme. Wenn die Böschung weiter abrutscht, könnte der Schaden in die Millionen gehen". Die B87 ist nicht in Gefahr. Man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Pumpe wird den Kulki im Jahr um anderthalb Millionen Kubikmeter Wasser "erleichtern" und der meist trockene Zschampert wird wieder zum Jungbrunnen für seine Umgebung. ...
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