Wenn das keine optimale Einstimmung auf den 23. LVB-Triathlon in drei Wochen war: 113 Teilnehmer - mehr als
doppelt so viele wie 2006 - ließen die zweite Auflage von "Swim & Run" am Kulkwitzer See zu einem großen Erfolg
werden. Vom internationalen Trainerkurs der Sportfakultät waren sogar Athleten aus Mexiko und Panama dabei. So
kam auch Moderator und Urgestein Andreas Clauß ins Schwärmen. "Die Stimmung war so super, dass man darüber
nachdenken könnte, auch beim Triathlon die Radstrecke wegzulassen." Dies meinte er jedoch nicht wirklich ernst,
wenngleich die dritte Teildisziplin auf zwei Rädern momentan ein schweres Imageproblem hat.
Einen immer besseren Ruf erarbeiten sich derzeit die Bundesliga-Triathleten des DHfK-Stadtwerke-Teams.
Gleich drei von ihnen kamen nach gut 1200 Meter Schwimmen und 8 km Laufen unter die besten Vier, nur der
Chemnitzer Ronny Dietz drang als Dritter in deren Phalanx ein. An der Spitze zeigte Per Bittner einmal
mehr eine überragende Vorstellung. Seit Wochen präsentiert sich der 22-Jährige in konstant starker
Verfassung, zwei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften in München war er am Kulki sowohl schnellster
Schwimmer als auch Läufer. In 41 Minuten blieb er vier Minuten unter dem alten Streckenrekord von
Vorjahressieger Frank-Peter Müller. Bittner verwies Christian Otto (42:02) und Dietz (42:27) auf die
Plätze. Vierter wurde mit Sascha Kunze (42:58) ein weiterer DHfK-Athlet. Bei den Frauen ging der Sieg
an die in Leipzig studierende Berlinerin Sabine Pöller (48:20) vor Jana Richter (Plauen) und der für
Wurzen startenden Kathrin Bogen. Beim Leipziger Traditions-Triathlon in drei Wochen bekommt Per Bittner
dann einen Top-Gegner vor die Nase gesetzt: Mit dem Hallenser Thomas Springer hat ein Athlet gemeldet,
der im Juni gleich zwei Podestplätze beim Europacup erzielte. Sowohl in der Türkei als auch beim
Alpen-Triathlon am Schliersee kam der Saalestädter auf Rang drei. Am Sonnabend gewann der 22-Jährige
seinen Heimtriathlon in Halle.
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