Für Marcus Raupach ist nach dem aufregenden Wochenende im Boot von Ex-WeltmeisterRoland Gäbler und
Sensations-Platz drei bei der Volvo Champions Race wieder der Segel-Alltag eingekehrt. Heißt in seinem
Fall: Training auf dem Kulkwitzer See im 420-er Jugendboot. Nicht nur für den 13-jährigen Markranstädter
war die Regatta am Wochenende eine tolle Sache.
"Es war die größte und wichtigste Regatta, die wir bisher in Sachsen hatten. 40 Leute waren von uns im
Einsatz. Für alle war das eine wunderbare Erfahrung", erzählt Jana Weißbach, Sportkoordinatorin des
1800 Mitglieder zählenden Segler-Verbands Sachsen. Das schönste aber sei gewesen, dass "die alten und
neuen Vereine in der Region zu einem richtig guten Team zusammengewachsen sind".
Die Segler im Freistaat haben Appetit auf mehr bekommen. "Wir erhoffen uns einen großen Aufschwung",
sagt Jana Weißbach. Der scheint in Sicht!"Es gab schon am Wochenende viele Anfragen von Eltern, wo und
unter welchen Bedingungen ihre Kinder segeln lernen können. In den letztenTagen riefen etliche
Interessenten in unserer Geschäftsstelle an", erzählt die junge Frau. Allerdings gebe es auch falsche
Vorstellungen. "Vier- oder Fünfjährige können noch nicht aufs Boot. Interessierte Kinder müssen
mindestens sieben Jahre alt sein und auf jeden Fall schwimmen können."
Wie große die Zahl der interessierten Neulinge ist, wird sich am Wochenende zeigen. Morgen (10 bis 16 Uhr)
hat der Seglerverein Leipzig Süd-West Trainingszeit auf dem Kulkwitzer See, ebenfalls morgen (9 bis 13 Uhr)
trainieren die Mitglieder des Cospudener Yachtclubs auf dem Cospudener See. Jana Weißbach:"Die Vereine
haben auf jedenFall noch Kapazitäten, sowohl bei den Liegeplätzen als auch in der Kinder- und
Jugendausbildung." Eine Erfolgsstory wie im Fall Marcus Raupach ist freilich nicht garantiert.
• Informationen im Internet:
www.cycev.de,
www.segeln-sachsen.de,
www.segelverein.de
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