Der Vandalismus war Hauptthema einer Beratung der Interessengemeinschaft (IG) Kulkwitzer See diese Woche.
"Bewohner der Bungalowsiedlung auf der Lausener Seite haben berichtet, dass gerade in den Nächten am Wochenende
viele Jugendliche lauthals feiern und jede Menge Bierflaschen zertrümmern", erzählte Frank Albrecht von der IG See.
Gemeinsam sei überlegt worden, was getan werden kann. "Ein Gedanke sind nächtliche konzentrierte
Aktionen von Polizei und Ordnungsamt in dem Gebiet", so Albrecht. Dabei könnten auch die dort wild
abgestellten Wagen kontrolliert werden. Er verspreche sich davon eine Abschreckung. Möglich seien
auch Patrouillen der Polizei mit der Pferdestaffel, um dort mehr Präsenz zu zeigen.
Inzwischen sei es soweit am See, dass sich ältere Leute abends kaum noch dorthin trauten aus Angst,
verbal belästigt oder beschimpft zu werden, erklärte Albrecht. "Die defekte Beleuchtung am Westufer
verschärft die Situation noch."
Die Interessengemeinschaft hatte bis vor kurzem rund 700 Unterschriften gesammelt und gegen den
künftigen Bebauungsplan des Sees protestiert. "Die Listen sind abgegeben worden, wir warten jetzt
auf eine Antwort der Stadt", sagte Albrecht. Wie berichtet, soll das Gebiet zu einem Freizeit- und
Erholungsgelände aufgewertet werden, dazu sollen Neubauten gestattet werden.
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