Berg soll neues Gesicht erhalten - Schüler des Ratzel-Gymnasiums machten sich Gedanken über Gestaltung

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Was wird aus dem Rodelberg am Kulkwitzer See? Diese Frage stand am Dienstag im Komm-Haus Grünau zur Debatte. Schüler des Ratzelgymnasiums unterbreiteten dazu eine Reihe von Vorschlägen.

Der Stadtteilmoderator des WK 8, Jan Zychlinski, hatte zu dieser ersten Gesprächsrunde ins Komm-Haus Grünau eingeladen. Zu den Teilnehmern gehörten neben interessierten Bürgern vor allem Vertreter von Ämtern und Vereinen sowie Schüler des Ratzelgymnasiums. Die Idee zu diesem Projekt entstand in einer kleinen Gruppe mit Angehörigen des Komm Vereins, der mobilen Jugendarbeit, des Quartiersmanagements im WK 8 und des Amts für Stadtsanierung und Wohnungsbauförderung. Es gehe dabei um schöneres Wohnen und Leben im Stadtteil sowie um Beschäftigungsförderung, sagte Zychlinski einleitend.

Schüler des Ratzelgymnasiums hatten sich während der Projektwoche intensiv mit der Zukunft des Rodelberges beschäftigt. Ihre detaillierten Vorschläge unterbreiteten sie dem Forum am Dienstag. Nadine Tutzschke und Tina Metzler wollen den steilen, steinigen und zugewachsenen Berg mit Wegen versehen, mit Strahlern am Weg, Bänken, Papierkörben und einer Treppe aus Holz. "Wir denken dabei an eine grellbunte Farbgebung, damit der Berg fröhlich wirkt", so Tina.

Romantische Stimmung wollen Hagen Burg und Romy Harnisch mit ihrem Vorschlag unterbreiten. Sie denken an eine Tanzfläche, an Grill-und Lagerfeuerplatz, an einen Barpilz mit Tresen wie im Urlauberparadies und vergessen auch Fahrradständer nicht. Diana Dittmar und Clemens Puckelwaldt brachten ein Modell aus Streichhölzern mit. Es stellte einen zum Teil überdachten Pavillon für etwa 20 Personen dar. Sie könnten sich den auch als Begegnungsstätte für Jung und Alt vorstellen,so die Gymnasiasten der 9. Klasse. Ein Säulentor als Symbol für den See schlägt Diana Kaiser aus der 11. Klasse vor. Tobias Holzhausen und Frank Kapfenberger befassten sich mit der Strom-und Wasserversorgung sowie mit einem Sicherheitsdienst auf dem Berg. Außerdem dürften ihrer Meinung nach auch Toilette und Telefonzelle nicht fehlen. Weitere Ideen unterbreiteten Stefan Kretzschmar und Tommy Weskamp. Angeregt hat das Projekt der Lehrer Uwe Loibl, berichten die Rodelberg-Projektanten. Die Vorschläge werden gesammelt und auf ihre Realisierbarkeit geprüft. Die öffentliche Diskussion geht weiter.
Leipziger Volkszeitung - Marianne H.-Stars [16.11.2001]
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