Im Wettbewerb zwischen dem Kulkwitzer und Cospudener See steht es wieder unentschieden: Auch am "Kulki" können durstige
Gäste jetzt in einer schwimmenden Bar einkehren. Am Freitag standen kurz nach der Eröffnung schon die ersten neugierigen
Besucher auf den schwimmenden Planken in der Nähe des Rettungsturmes.
Bis gegen 16.00 Uhr wurde am Freitag gehämmert, gebohrt und gesägt. Dann hatten es die drei Tischler endlich geschafft: Die
schwimmende Bar konnte eröffnet werden und ihre ersten Gäste begrüßen. Initiiert und umgesetzt wurde das Vorhaben durch die
Böhlener Kanu Bau Gesellschaft (die LVZ berichtete). Dieses Unternehmen errichtete bereits die Bar am Cospudener See. Das
Projekt für den Kulkwitzer See entspricht diesem Erstling bis ins Detail und trägt den Namen "Pleasure Island". "Allerdings
werden wir die Bar hier am See auch selbst betreiben", betont Werner Davy. "Wir wollen auf diese Weise besucherfreundliche
Öffnungszeiten garantieren". Die zehn mal zehn Meter große Bar schwimmt auf 16 mit Styropor gefüllten Pontons in der Nähe
des Rettungsturmes. Vom Ufer aus ist sie über einen Steg zu erreichen.
Rund um einen überdachten Tresen laden Stehtische zum Verweilen und Trinken ein. Das "Pleasure Island" bietet seinen
Gästen neben flotter Musik alkoholfreie und alkoholische Getränke. Vom Vitaminsaft bis zum Hanfbier ist praktisch alles
vorhanden. Als erste Gäste ließen sich die beiden Hamburger Taucherinnen Leo und Anja von den Angeboten überzeugen. Auch
dem Holländer Ed Dekker schmeckte das süffige Hanfbier.
Die rund 20000 Mark teure Bar soll bis zum Saisonende täglich geöffnet sein. "Den Winter wird sie auf dem See in sicherer
Entfernung vom Ufer verbringen", erklärt Davy.
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