Die Stadt Leipzig wird als künftiges Mitglied im Zweckverband "Erholungsgebiet Kulkwitzer See" drei Stimmen bekommen und
sich mit 45% an den Kosten des Verbandes beteiligen. Im zweiten Anlauf wurde dies gestern mit der neuen Satzung für den
Zweckverband beschlossen. Sie mußte an das Gesetz über kommunale Zusammenarbeit angepaßt werden und wird am 1. Januar
kommenden Jahres in Kraft treten.
Im Vorfeld der Satzungsänderung war es zwischen den Zweckverbandsmitgliedern und der Stadt Leipzig zu Differenzen gekommmen,
weil die Stadt ihre künftigen Interessen am See nicht gewahrt sah (die LVZ berichtete).
Bei Nachverhandlungen wurde ein Kompromiß erziehlt, der nun vorsieht, daß künftig neben den gesetzlichen Vertretern die
Zweckverbandsmitglieder Markranstädt und Leipzig je drei Vertreter in die Verbandsversammlung entsenden. Damit erhalten
beide Städte je vier und der Landkreis zwei Stimmen. In dem Auditorium, das auch weiterhin über Wohl und Wehe des zum
Großteil von Leipzigern genutzten Erholungsgebietes befinden wird. Weil die Mitglieder des Verbandes verpflichtet sind,
sich an den Kosten des Verbandes durch eine Umlage zu beteiligen, mußten auch diese Anteile neu verteilt werden. Die
Satzung sieht vor, daß Markranstädt 30 Prozent, Leipzig 45 Prozent und der Landkreis 25 Prozent der Kosten trägt.
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