Junge Wellenreiter hoffen auf Wind überm Kulkwitzer See

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Surf-Nachwuchs kämpft um Sachsentitel

Wenn Bernhard Kubus an die Flauten vergangener Hitzetage auf dem Kulkwitzer See denkt, wird ihm ganz flau im Magen. Für unsere Meisterschaften brauchen wir unbedingt Wind, sonst passiert nicht viel", hofft der Sportlehrer am Sportgymnasium Leipzig auf ein ordentliches Gebläse am 20. und 21. August. Denn dann küren die Schüler (bis Abiturstufe) Sachsens zum dritten Mal ihre Surfmeister in der Mistral-Klasse. Eine willkommene Gelegenheit für die jungen Wellenreiter, Spaß und Leistung miteinander zu verbinden. "Wir wollen diesen Sport weiter popularisieren und bieten deshalb diesen Wettkampf an", begründet Mit-Organisator Kubus.

Mit großen Teilnehmerzahlen bei dieser von der Firma Mistral gesponserten Veranstaltung rechnet der Pädagoge nicht. "Die halten sich in Grenzen. Surfen kann man nicht mit Leichtathletik vergleichen. Aber ich hoffe, daß diesmal noch mehr Mädchen und Jungen aus Leipzig dabei sind". Meldeschluß ist am 20. August 9 Uhr. Die erste von drei Wettfahrten wird um 10.30 Uhr am Kulki, Ostufer (Nähe Schiffsgaststätte) gestartet. Wenn sich auch fast alles auf dem Wasser abspielt, so werden die Gastgeber ebenfalls an Land für Unterhaltung sorgen. Strand frei! heißt es für die Gym-Show Leipzig.

Die Crew der Starter stellt das Sportgymnasium. Wen wunderts, wird doch an der Spezialschule Surfen im Kurssystem angeboten. Ab heute drücken die Sportschüler wieder die Schulbank. Die Meisterschaftsteilnehmer verdrücken sich gleich nach Mathe und Bio zum Training an den See. Natürlich nur, wenn's schön windet...
Leipziger Volkszeitung [13.08.1994]
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