Mit 30 000 Besuchern wird auf dem Campingplatz gerechnet
Auf eine Rekordauslastung der beiden Campingplätze am Kulkwitzer See kann der Zweckverband Erholungswesen Kulkwitz in diesem
Jahr verweisen. 200 Stellplätze sind derzeit von den Dauercampern belegt, für Sonnenhungrige, die nur ihr Zelt an den
Wochenenden aufschlagen wollen, stehen weitere 170 Plätze bereit. Besonders gefragt sind die 30 Finnhütten und die 45
Bungalows.
Im Zeitraum Mai bis Juli nächtigten bereits über 5000 Gäste im Erholungsgebiet. Uwe Dörling, Geschäftsführer des
Zweckverbandes, spricht von einer 90prozentigen Auslastung in den letzten beiden Monaten. "Wir hatten in diesem Jahr bisher
Glück mit dem Wetter ". Gründe für den starken Andrang sieht der Experte aber auch in der Schließung des Campingplatzes
Auensee.
"In diesem Jahr ist der Fremdenverkehr sprunghaft angestiegen", weiß Dörling. "Der größte Besucherstrom aus dem Ausland kam
bisher aus den europäischen Ländern. So schlugen bereits über 600 Gäste aus Frankreich, England und den Benelux-Staaten hier
ihre Zelte auf. Mit 317 Übernachtungen liegen die Skandinavier an zweiter Stelle. 140 Buchungen registrierten wir bei
Östereichern und Bürgern aus südeuropäischen Gefilden. Die 17 US-Amerikaner hatten bisher den weitesten Anreiseweg". In
dieser Saison wird mit 30 000 Gästen gerechnet. Dieses Rekordergebnis soll aber schon im nächsten Jahr überboten werden.
Die Besucher können dann mit mehr Komfort rechnen. "Zur Zeit geht es um die Finanzierung mehrerer Vorhaben", so der
Verwaltungsausschußvorsitzende und Bürgermeister von Markranstädt, Mischa Woitscheck. Schon 1991 ließ Markranstädt eine
Studie zur künftigen Nutzung erarbeiten. Eine Konzeption sieht vor allem die Schaffung von Ruhezonen ohne Badebetrieb vor.
Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden. Im Tagebau Espenhain soll Schilf und Ried entnommen und in Kulkwitz
angepflanzt werden. In der Bucht am Campingplatz, unterhalb der Bungalowsiedlung und parallel zur B 87, soll künftig Schilf
wachsen.
Auf den Sanitärbereich angesprochen, sagt Uwe Dörling: "In der Tat, sind die Toiletten zu weit vom Strand entfernt. Trotz
steigendem Umweltbewußtsein sind viele Badegäste zu bequem".
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