Magazin Grün-AS - Ausgaben Jahrgang 2007

Ausgabe 06/2007: Der Kulkwitzer See hat seit Anfang April 2007 einen Abfluss Artikel lesen
Der Kulkwitzer See wird allein durch Grundwasser gespeist. Im Moment steigen überall in Grünau und Umgebung die Grundwasserspiegel an. Sie werden in Zukunft, wenn die Bergbauseen um Leipzig saniert und geflutet sind, wahrscheinlich wieder die Höhe vor dem Beginn des Bergbaus erreichen. Für den Kulkwitzer See würde das bedeuten, dass der Wasserspiegel noch einmal kräftig stiege, in nassen Jahren bis ca. 2 m unter den Rand. Allerdings sind die Prognosen ziemlich ungenau: Gehen durch den Klimawandel die Niederschläge im Sommer im Raum Leipzig zurück, dürfte es weniger werden. Andererseits sind durch Tiefbaumaßnahmen und besonders den Kiesabbau in Schönau einige Grundwasserleiter zerstört und blockiert. ...
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Ausgabe 05/2007: Santa-Anna ankert am Kulki Artikel lesen
So richtig zum Fürchten sieht sie eigentlich nicht aus: die heilige Kapitänsfrau der »Santa-Anna«. Und dennoch ist sie die Chefin einer zehnköpfigen Piratenmeute, die vor knapp zwei Monaten die »La Barca« enterten und seither am Kulki vor Anker liegen. Anne Aich alias Anna hatte nach drei Jahren italienischem Flair ganz einfach Lust auf Veränderung. In überraschend kurzer Zeit wurden Schiff und Besatzung ganz einfach umdekoriert, so dass sich nun brave Landratten im originellen Seeräuber-Ambiente laben können. Rund 200 teilweise sehr skurrile Einrichtungsgegenstände hat Anne Aich zusammengetragen, um das Motorschiff mit viel Liebe zum Detail in eine stilechte Piraten-Kogge zu verwandeln. So zieren kleine Schatztruhen gefüllt mit edlem Metall und schimmernden Perlen die Tische, Seekarten weisen dem, der sie zu lesen versteht den Weg zur längst vergrabenen Beute. Auch rein äußerlich ist die alte MS Frieda kaum mehr wieder zu erkennen. ...
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Ausgabe 05/2007: Unterwasser-Porsche: Delphine mit neuem Projekt Artikel lesen
Das neueste Projekt des Tauchsportvereins Delphin kann man getrost als solchen bezeichnen, denn die derzeit im Bau befindliche Taucherplattform ist nicht nur preislich sondern auch konzeptionell eine kleine Sensation und darum der Porsche unter den Plattformen. Mittlerweile gibt es ja schon einiges zu bestaunen im Unterwasserpark des Kulkwitzer Sees: Beispielsweise die versenkte Barkasse, das Flugzeug in 20 Meter Tiefe, Loren aus dem Tagebau und natürlich auch diverse Beschilderungen. All dies zieht Jahr für Jahr hunderte Taucher aus ganz Europa an einen der klarsten Seen Deutschlands. ...
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Ausgabe 03/2007: Neue Diskussion um alte Strategie Artikel lesen
Da sieht man mal wieder, was Volkes Stimme bewirken kann: Gut zwei Monate nachdem sich mit Unterstützung des »Grün-As« eine Bürgerinitiative für einen sofortigen Abriss-Stopp und einen überarbeiteten Stadtentwicklungsplan einsetzte und dafür 3500 Unterschriften sammelte, reagierte die Stadt. Und zwar mit einem Forum, die die »Entwicklungsstrategie Grünau 2020« beinhaltete. Dieses Forum - das erste seit einem knappen Jahr - stand bemerkenswerter Weise unter dem Slogan der Bürgerinitiative »Stadtumbau - So nicht« und war äußerst kurzfristig anberaumt worden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Unterstellt man der Kommune, dass sie damit eine geringe Beteiligung der Grünauer im Sinn hatte, so ging diese Rechnung nicht auf. Ein rappelvoller Saal im Freizeittreff Völkerfreundschaft, zeugte von wahrem Interesse der Grünauer an der Zukunft ihres Stadtteils, und gleichsam ihrer eigenen. Denn viele fanden den Weg ins Stadtteilzentrum. ...
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Ausgabe 03/2007: Dort, wo einst Gärten und Felder waren Artikel lesen
Nicht erst seit 1990 ist Grünau ein Wohngebiet von besonderem Interesse. Die Einstellung zu Grünau ist breit gefächert. Die Einen fühlten sich vom ersten Tag an wohl, oftmals war es die erste Wohnung mit Bad und Heizung - und sie erinnern sich gern daran. Die Anderen wären gern in ein anderes Gebiet der Stadt gezogen, aber es bot sich in der Zeit vor der Wende keine andere Möglichkeit. Wenn wir danach fragen, ob dieser Stadtteil bei den dort lebenden Bürgern beliebt ist, dann erfahren wir, dass die Grünauer sich überwiegend wohlfühlen - allen Studien zum Trotz. Dass sich die Grünauer Bevölkerung in den letzten 15 Jahren nahezu halbierte, hat viele Gründe, die sich nicht ausschließlich selbst auf das Wohngebiet beziehen. Vielleicht haben alle in den ersten Jahren nach der Wende durch eine Art Aktionismus bei den Grünauer Bürgern den Eindruck entstehen lassen, dass dieses Stadtgebiet nicht lebensund wohnenswert ist. Dies sollte jedoch vorbei sein. ...
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