Im Rahmen der Leipziger Buchmesse stellte am Freitag, dem 17. März, um 18.00 Uhr Autorin Kristin Schönfelder
in der Bibliothek Grünau-Süd, An der Kotsche 11/13, 04207 Leipzig, das Buch "Grünau - Fotolesebuch" vor. Die
Veranstaltung war sehr gut besucht, das Interesse der Gäste am Buch und an Grünau groß. Angeregt durch die Lesung
erzählten Grünauer in der anschließenden Diskussion von eigenen Erlebnissen und Erinnerungen. Beeindruckend kam
deutlich zum Ausdruck: Grünau ist Heimat und wer hier wohnt, wohnt gern hier und fühlt sich wohl:
"Eine eigene Wohnung. Warmes Wasser aus der Wand. Badewanne. Balkon. So oder ähnlich klangen die Glücksformeln
für diejenigen, die ab 1976 eine Wohnung in Grünau bekamen. Gummistiefel für die Wege durch den Schlamm gehörten
dazu. Aus dem "Paradies nach Plan" wurde die "Platte". Seit 30 Jahren befindet sich der Stadtteil im steten
Wandel. Viele kehren ihm den Rücken. Andere setzen auf seine Vorzüge: grüne Innenhöfe, vertraute Nachbarn,
Kulkwitzer See, Allee-Center. Der Fotograf Harald Kirschner hat Grünau seit 1981 im Alltag begleitet. Seine
Bilder bieten einfühlsame Einblicke und erstaunliche Vergleiche. Die Autorin Maya Kristin Schönfelder hat
Geschichten aus ihrem Stadtteil aufgeschrieben und lässt die hier Lebenden vor allem selbst zu Wort kommen.
Zum Erlebnis Grünau verführt der beiliegende Spaziergangsplan. Das Buch soll die Grünauer ansprechen, sie
anregen zum Lesen, Anschauen, Erinnern oder es zu verschenken. Es ist aber auch für Außenstehende oder Fachleute
gut geeignet, das Thema Großsiedlungen komplexer zu sehen als bisher."
"Grünau - Fotolesebuch" - Maya Kristin Schönfelder/ Harald Kirschner -
Pro Leipzig/ Leipzig 2006 www.proleipzig-buecher.de;
ISBN: 3-936508-17-8, Preis: 17,00 €; In Grünau erhältlich: Komm e.V. Selliner Straße, Ev.luth. Paulusgemeinde,
Katholische Pfarrei Sankt Martin, Thalia-Buchhandlung
im Allee- Center, Satdtteilladen Stuttgarter Allee sowie in jedem Buchhandel.
Lesen Sie auch Grün-AS Artikel 04/2000: Liebeserklärung an Grünau,
03/06: Wird es einen Frühling für unseren Stadtteil geben?
Weitere archivierte Informationen finden Sie dazu auch in einer
Presseerklärung des Pro Leipzig e.V.
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