Es ist schon eine Tradition im Hort "Bunte Schmetterlinge" der Volkssolidarität Leipziger
Land/Muldental e.V. in Rüssen-Kleinstorkwitz, dass die Ferienkinder aus den Klassen 1 bis 4 eine
Woche am Kulkwitzer See verbringen. Da wird geschwommen, getaucht, gewandert gespielt und ausgelassen
getobt. Kurzum: Es wird sich noch einmal kurz vor Schuljahresbeginn gut und aktiv erholt. Die tollen
Spielplätze rund um den See sind inzwischen allen Kindern genauso bekannt wie die Straußenfarm in
Göhrenz oder die "Jumicar" - Rundstrecke mit den echten Benzinautos. Und manchmal denken wir, dass
uns die Schwäne auch schon kennen. Ins Wasser geht es mit Luftmatratzen und Bällen. Besonders
begehrt sind Tauchermasken und Schnorchel. Damit kann man schon etwas von der Unterwasserwelt sehen.
Aber geht da nicht noch mehr?
An der Tauchschule "Delphin" beobachteten wir schon mehrfach mit Interesse, wie sich die Taucher zum Tauchgang
fertig machten. Unsere neugierigen Fragen wurden uns stets nett beantwortet, und alle waren sich einig: Richtig tauchen
fetzt! Ja, tauchen, richtig tauchen müsste man können! Na, dachten wir, fragen kostet ja nichts. Reinhard
Gräfe, einer der Geschäftsführer der "Tauchschule Delphin", stand unserem Ansinnen aufgeschlossen
gegenüber, und schnell waren wir uns einig: Das tolle Angebot, Bilder über die Unterwasserwelt des
"Kulki" anzuschauen, die Tauchausrüstung näher kennenzulernen, deren Handhabung praktisch zu üben
iund dann mit der 4kg-Pressluftflasche und Maske selbst mal in das -zunächst flache- Wasser zu steigen, musste einfach
angenommen werden.
Ganz toll bereitete Herr Gräfe unseren Tag in der Tauchschule vor. "Schnuppertauchen" heisst das wohl, was
wir da vorhatten. Angst? Keine Spur bei diesen Betreuern! Vorsichtig - ja, das waren wir alle, aber zugleich mächtig
aufgeregt und neugierig. Bewusst wurde allen, wie wichtig die "Trockenübungen" sind, das Üben des
richtigen Verhaltens im Wasser, damit niemanden bei dieser tollen Sportart etwas passiert. So lernten wir auch die wichtige
Zeichensprache der Taucher. "Ob wir beim Schnuppertauchen auch solche tollen Fische sehen werden?", fragten wir
uns beim Anschauen der Unterwasserbilder. Das war sicher etwas vermessen!
Aber nicht zu glauben: Als wir dann selbst abtauchten und das Erlebnis hatten, unter Wasser atmen zu können, konnten
wir sogar auch einige Fische beobachten. Natürlich nicht solche Brocken wie wir sie auf den Bildern sahen - aber
immerhin... Unsere Tauchlehrerin Adriana Juwig ging immer mit einem Kind für ungefähr 15 Minuten ins Wasser.
Je nach Können ging es bis zu 3 Meter hinab. Da sahen wir auch Gleise und Kipploren einer alten Feldbahn aus dem
ehemaligen Tagebau, der der See ja einmal war. Zwischenzeitlich wurde von Herrn Gräfe und Rene Wehner der bzw. die
Nächste von uns vorbereitet, d.h. die richtige Maske nach Kopfgröße und passende Flossen ausgesucht und die
Pressluftflasche angelegt. Alle waren sich einig: Die Tauchschule "Delphin" hat in uns nicht nur neue Freunde
gefunden, sondern auch, wenn es Mutti und Vati, die Zeit und der Geldbeutel zulassen, neue Tauchschüler.
Unser Schnuppertauchen mit der Tauchlehrerin Adriana Juwig war ein tolles Ferienerlebnis. Vielen Dank nochmals an die
Geschäftsführer Reinhard Gräfe und Peter Liebmann und ihre Mannschaft. Na, Ihr anderen Ferienkinder, haben
wir Euch für die Herbstfereien oder die nächsten Sommerferien Mut gemacht, auch mal "Delphine" zu
werden? Meldet Euch doch mal mit Eurer Horterzieherin oder Lehrerin am Lausener Strand in der Tauchschule
"Delphin"! Ihr könnt auch unter der Telefonnummer +49 341 9412235 anrufen und einen Termin vereinbaren.
Im Tauchgeschäft in der Leipziger Angerstraße 53-55 gibt es auch ganz tolle Videos über das Leben unter
der Wasseroberfläche des "Kulki" auszuleihen. Macht Euch doch damit mal Mut!
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