Flora und Fauna am Kulki - Tierwelt - Übersicht aller Artikel
| NEU! 1. Biotag 2011 bei den "Leipziger Delphinen" |
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Zwei Wochen nach Frühlingsanfang starteten Dr. Joachim Weiß, Mitglieder und Gäste seiner Biogruppe anlässlich des 1.Biotages dieses Jahres zum ersten Tauchgang in die Unterwasserwelt des Kulkwitzer Sees. Die Biogruppe des Tauchsportvereins Leipziger Delphine e.V., Herr Dr. Weiß, deren Leiter Sie sind, verzeichnete letztes Jahr ein beachtliches Jubiläum. Über 15 Jahre erkunden Sie das Biotop Kulkwitzer See, recherchieren, analysieren, archivieren, fotografieren, informieren, publizieren, führen Biotage durch und vieles andere mehr. Alle Ihre Initiativen zu notieren - diese würden viele Seiten füllen. An dieser Stelle danke ich Ihnen und Ihrem Team herzlich für Ihre umfangreiche Arbeit und für die gute Zusammenarbeit. ...
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| NEU! Steckbrief / Keulenpolyp |
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Steckbrief / Keulenpolyp: Herkunft & Verbreitung: Ursprüngliche im ponto-kaspischen Raum (Gebiet des Schwarzen und Kaspischen Meeres) beheimatet hat sich der im Brackwasser lebende Keulenpolyp vor allem durch die Schifffahrt weltweit ausgebreitet. Physiologisch anpassungsfähig, gelingt es ihm ohne Salzgehalt zu leben. So konnten die Kolonien bildenden Polypen seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts von der Meeresküste aus in die Flüsse eindringen. Die Frage, wie sie in einen abgeschlossenen See gelangen, kann vielseitig beantwortet werden. In erster Linie ist dabei an Wasservögel zu denken. Aber auch Aquarianer und die Sporttaucher müssen bei den Überlegungen einbezogen werden. ...
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| NEU! Zu: Mehr Vogelarten in wohlhabenden Vierteln (LVZ v. Ende August): Aussagekraft der Forschungsergebnisse zu Grünau wurden maßlos überdehnt |
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Die UFZ-Forscher haben in Grünau ein Quadrat von 500 x 500 m untersucht, etwa 1 % der zu Grünau gehörenden Fläche. Wenn man sich etwas Mühe gibt, findet man in Grünau solche 25 ha Flächen, auf denen tatsächlich nur wenige Vögel brüten. Aber diese Ergebnisse auf ganz Grünau oder gar den gesamten Leipziger Westen auszudehnen ist grober Unfug. Diese Ergebnisse gelten für das Quadrat, auf dem sie erhoben worden sind und für sonst nichts. Wenn man in ganz Grünau zählt und dazu wie im Artikel angedeutet noch 500 m von den letzten Häusern am Stadtteilrand dazu nimmt erhält man freilich ganz andere Ergebnisse. ...
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| Der Gartenrotschwanz - Vogel des Jahres 2011 |
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Der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) bewohnt als Höhlen- und Halbhöhlenbrüter vorwiegend lichte Laubwälder, Parkanlagen und Gärten mit altem Baumbestand. Das Männchen ist auffallend kontrastreich gefärbt und gehört zu den farbenprächtigsten Vögeln, die in Leipzig vorkommen. Das Weibchen ist unscheinbarer gefärbt, meist bräunlich. Er überwintert im Südosten der Sahara und zieht oft schon Mitte bis Ende August nach Süden. Im April kehrt er zum Brüten zu uns zurück. Seit Beginn der 80er Jahre sind die Bestände der Art stark rückläufig, scheinen sich jedoch in den letzten Jahren auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. ...
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| Der Komoran- Vogel des Jahres 2010 |
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Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum "Vogel des Jahres 2010" gewählt. Die beiden Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu tausenden geschossen und vertrieben wird. Auch in Sachsens werden Kormorane wieder verstärkt abgeschossen. ...
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| Nächtliche Schneckenjagd im Garten: Der Igel ist "Wildtier des Jahres 2009" |
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Sinken die Temperaturen auf den Gefrierpunkt, suchen die Igel ihre Winterquartiere auf | 18. November 2008: Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild (SDWi) hat den Igel zum "Wildtier des Jahres 2009" gekürt. Zusammen mit den Maulwürfen und den Spitzmäusen zählt der Braunbrust-Igel (Erinaceus europaeus) zur Ordnung der Insektenfresser. Wie viele andere Arten zieht es auch Igel aus der ausgeräumten Landschaft zunehmend in menschliche Siedlungen. Hier finden sie Lebensraum, Nahrung und Unterschlupf. In Grünau und Umgebung sind Igel überall recht häufig. In der Agrarlandschaft in der weiteren Umgebung gibt es dagegen kaum noch Igel. Gifte, der Mangel an Nahrung und der Mangel an Verstecken haben ihnen dort wie vielen anderen Tieren die Existenzgrundlage genommen. ...
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| Die echten Mäuse, Teil 1: Langschwanzmäuse |
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Langschwanzmäuse haben lange Schwänze, meist länger als der Körper, und große Ohren. Sie bauen in der Erde nur Baue, sind aber sonst meist oberirdisch aktiv. Verwechselt werden sie mit den Wühlmäusen. Die haben kurze Schwänze und sehr kleine Ohren. Langschwanzmäuse sind meistens harmlos, teilweise sogar nützlich. Sie waren einmal elende Vorratsschädlinge, aber an modern gelagerte Vorräte kommen sie nicht mehr heran. Ihren schlechten Ruf haben sie aber aus alten Zeiten bis heute bewahrt. Prototyp ist die Hausmaus, besonders deren weiße Variante. Die bei uns häufige Brandmaus ist vielleicht das erste europäische Haustier, das nicht als Nutztier, sondern nur zur Zierte und zum Spielen gehalten worden ist. Am See kommen aus dieser Sippschaft noch vor: Waldmaus, Gelbhalsmaus und Wanderratte. ...
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| Die echten Mäuse, Teil 2: Wühlmäuse |
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Wühlmäuse sehen gedrungener aus als Langschwanzmäuse. Sie haben kleine Ohren, die bei einigen Arten kaum aus dem Fell hervorragen und kurze Schwänze, viel kürzer als ihr Körper. Bei uns sind vor allem drei Arten häufig: die Feldmaus, die Rötelmaus (auch Waldwühlmaus genannt) und die Große Schermaus (auch als Wühlratte oder Wasserratte bekannt, je nach ihrem bevorzugtem Lebensraum. Zur Verwandtschaft der Wühlmäuse gehören auch Bisamratten. Wühlmäuse bevorzugen pflanzliche Kost, aber vor allem die Rötelmäuse fressen auch Würmer und Insekten. Sie fressen im Frühjahr und Sommer vor allem Gras, Klee und andere Pflanzen, gehen aber auch an Lebensmittelabfälle. In Gebäude dringen Feldmäuse und Rötelmäuse nur ein, um Nahrung zu suchen, halten sich aber nicht ständig dort auf. Wühlratten meiden Gebäude. ...
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| "Räuberische" Elstern... |
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Jedes Jahr zur Brutzeit der Gartenvögel erreichen uns zahlreiche Aufforderungen endlich zu unternehmen, um die räuberischen Elstern zu reduzieren. Im folgenden ist dazu unsere Position: Den Elstern fallen tatsächlich bis etwa 10% einiger Arten von Singvögeln zum Opfer, vor allem Amselnester werden gern geplündert. Daneben räumen auch andere Vögel und vor allem Eichhörnchen und Marder Nester aus. Auch die Elstern selbst sind Opfer. Vor allem Krähen und größere Raubvögel plündern gern Elsternester und regulieren damit den Bestand. Die meisten jungen Singvögel fallen übrigens freilaufenden Katzen zum Opfer. ...
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| Der Laubfrosch - Lautstarker Wetterprophet, Märchenfigur und Kletterkünstler |
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Früher kannte ihn jedes Kind: kräftig grüner Frosch mit Saugnäpfen an den Zehen. Der Laubfrosch wurde zum Frosch des Jahres 2008 gewählt. Früher war er überall verbreitet. Im Märchen vom Froschkönig der Gebrüder Grimm ist er gar ein verzauberter Prinz. Weil den Insekten, seiner Beute nachsteigt, ist er in den Ruf gekommen, das Wetter prophezeien zu können, wenn die Insekten bei Hochdrucklagen gern weiter oben fliegen, klettert auch der Laubfrosch hoch hinauf, bei Tiefdruckgebieten bleiben die Insekten lieber in Bodennähe und so auch ihre Jäger. Bei uns ist der Laubfrosch inzwischen vom Aussterben bedroht. Und selbst europaweit sind die Bestände so selten, dass der Laubfrosch seit 1992 im Anhang IV der Europäischen Fauna-Flora-Habitatrichtlinie geführt wird. Seither besteht in der ganzen EU die rechtliche Verpflichtung, die Art bzw. deren Populationen in einem "günstigen Erhaltungszustand" zu bewahren und Schutzmaßnahmen zu ergreifen. ...
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| Fischotter am Kulkwitzer See? |
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Vor etwa 5 Jahren sind die ersten Fischotter nach vielen Jahrzehnten in Leipzig wieder aufgetaucht. Erst waren es Vermutungen aus Spuren, dann schuf ein überfahrenes Otterweibchen bei Schkeuditz Gewissheit. Inzwischen hat eine Untersuchung des Umweltforschungszentrums gezeigt, dass die Fischotter alle ihnen zusagende Gewässer in und um Leipzig besiedelt haben. Einst gab es Fischotter an allen geeigneten Gewässern in ganz Deutschland. Da sie zum Teil erhebliche Schäden in Fischteichen verursacht haben, wurden sie erbarmungslos verfolgt. Es gab mit den sogenannten Otterstechern sogar Profis, die sich auf das Abschlachten der Otter spezialisiert hatten und es gab Prämien für jeden toten Otter. ...
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| Krebstiere im Kulkwitzer See |
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Dieser Neuankömmling (Neozoe), der eine Größe von etwa 12 bis 15 mm erreicht, wurde bereits in mehreren deutschen Gewässern gesichtet (siehe Internet), so z.B. im Mittellandkanal/Stichkanal bei Braunschweig, im Hufeisensee bei Halle, in der Spree usw. Ursprüngliche Heimat dieser Art ist das Kaspische und Schwarze Meer. Von dort wurde sie als Nahrung für Fische in neue Stauseen der westlichen Sowjetunion ausgesetzt und erobert nun wahrscheinlich mit Hilfe der Wasservögel in Richtung Westen alle Gewässer, die entsprechende Lebensbedingungen bieten. ...
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| Kein Grund zur Zeckenpanik |
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In Deutschland gibt es 19 Arten Zecken. Sie gehören zu den Spinnentieren und ernähren sich vom Blut verschiedener Wirbeltiere. Vor allem der gemeine Holzbock befällt dabei auch Menschen. Die Tiere sind nüchtern ca. 3 mm groß, vollgesogen mit Blut ca. 12 mm. Ideale Lebensräume sind dichte, niedrige Kraut- und Strauchzonen, die feuchtes Kleinklima, Sonnen- und Windschutz sowie Warteplätze für die Zecken bieten. Wälder, Waldränder, Wiesen und Flußauen erfüllen diese Voraussetzungen am besten. Zecken brauchen hohe Luftfeuchtigkeit, um nicht auszutrocknen und Temperaturen über sieben Grad Celsius, um aktiv zu sein. Daher verbringen sie den Winter in einer Art Starre und beginnen an warmen Frühlings- und Sommertagen zu krabbeln. ...
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| Der Spatz ist der Sieger |
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Exakt 247 Leipziger haben zur Nabu-Aktion "Stunde der Gartenvögel" vom 11.-13. Mai ihre Vogelbeobachtungen an den Naturschutzbund gemeldet, berichtet der hiesige Kreisverbandschef Dr. Kasek. Und freut sich: "Das sind deutlich mehr als voriges Jahr." Und was ist bei aller Guckerei herausgekommen? Der Haussperling ist erneut Spitzenreiter! Knapp gefolgt vom Mauersegler. Die Amsel ist 3. . Auf den Plätzen 4 bis 10 folgen laut Kasek Kohlmeise, Star, Elster, Blaumeise, Grünfink, Hausrotschwanz und Mehlschwalbe. "Haussperling, Amsel, Meisen, Elstern und Grünfinken überwintern bei uns, haben durch den extrem milden Winter profitiert". ...
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| Erdkröten - erste "Doppeldecker" unterwegs |
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Bis auf den Wasserfrosch leben alle Lurcharten an Land und kommen nur im Frühjahr zur Eiablage ans Wasser. Vor allem Kröten machen sich als unermüdliche Schneckenjäger um die Kleingärtner verdient, die auf Chemie verzichten. Leider sind Kröten besonders gefährdet: Ihre Haut ist gegenüber allen Arten von sogenannten Pflanzenschutzmitteln sehr empfindlich und im Frühjahr wandern sie oft einige Kilometer, um zu ihrem Laichgewässer zu kommen. Auf den Straßen unterwegs enden viele unter den Rädern der Autos. ...
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| Vögel füttern im Winter |
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Die Vögel brauchen das Füttern nicht. Die bei uns überwinternden Vögel kommen mit dem Winter gut zurecht. Das Füttern der in der Stadt lebenden Vögel schadet nicht. An der Futterstelle können Vögel gut beobachtet werden. Das hilft, die Naturverbundenheit zu stärken. Füttern ist daher sinnvoll als Hilfsmittel heimische Natur kennen zu lernen. Das gilt nicht für Wasservögel!! Das Füttern von Wasservögeln trägt zur Gewässerverschmutzung und zur Verbreitung von Krankheiten bei, die im Sommer auch Badende befallen können (z.B. Durchfälle). Es ist daher aus gutem Grund untersagt. Wichtig ist es, richtig zu füttern. ...
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| Das Landkärtchen ist "Schmetterling des Jahres 2007" |
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Die Naturschutzstiftung des BUND NRW und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen haben das Landkärtchen zum Schmetterling des Jahres 2007 gewählt. Seinen Name hat dieser Tagfalter von der stark geaderten Zeichnung seiner Flügelunterseiten. Die Spannweite beträgt drei bis vier Zentimeter. ...
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| Was sind Fledermäuse? |
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Fledermäuse haben seit jeher eine Bedeutung für die Menschen Europas. Wie viele andere nächtliche Geschöpfe erweckten sie durch ihr geheimnisvolles Wesen uralte Ängste vor den Mächten der Finsternis. Ihr plötzliches lautloses Erscheinen galt als Vorzeichen für nahendes Unheil, Krankheit und Tod, ihr lichtscheues Verhalten bestärkte noch den Glauben an eine Ausgeburt des Bösen. Zahlreiche fledermausflüglige Darstellungen des Teufels und seiner Dämonen erinnern daran. ...
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| Der Turmfalke - Vogel des Jahres 2007 |
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Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Turmfalken zum "Vogel des Jahres 2007" gekürt. Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist mit seinen rund 35 Zentimetern Körpergröße und 75 Zentimetern Flügelspannweite ein kleiner Verwandter des ersten Jahresvogels überhaupt, dem 1971 gewählten Wanderfalken. Im Gegensatz zum damals vom Aussterben bedrohten Wanderfalken ist der Turmfalke kein ganz seltener Vogel, in der Stadt ist er sogar der häufigste Greifvogel und auch in Grünau und am Kulkwitzer See kann man ihn regelmäßig beim Jagen beobachten. ...
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| Schleimiger Hungerkünstler am Seegrund - Die Schleie ist "Fisch des Jahres 2007" |
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Die Schleie ist ein Grundfisch, der langsam fließende Gewässer und flache, warme Seen und Teiche mit dichten Pflanzenbeständen und schlammigem Untergrund vorzieht. Im Norden dringt sie auch in die Brackwasserbereiche der Ostsee vor. Im Alpenraum trifft man sie bis zu einer Höhe von 1600 Metern über dem Meeresspiegel an. Tagsüber hält sie sich am Grund zwischen dichten Pflanzenbeständen auf und wird erst in der Dämmerung aktiv. ...
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| Bei uns überwinternde Gänse schonen... |
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Der Abschuß der Gänse an ihren Schlafgewässern hilft den Bauern nicht. Die Gänse werden aufgeschreckt, verbrauchen mehr Energie und fressen mehr. Den Bauern wäre weit geholfen, wenn auf den bedrohten Feldern automatisch arbeitende Böller aufgestellt würden. Das wird zB im Rhinluch nordwestlich von Berlin praktiziert. Dort ziehen im Herbst hunderttausende Kraniche durch und es überwintern zehntausende Gänse. Die Vögel wiederum ziehen zahllosen Touristen an. ...
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| Igelschutz im Herbst |
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Wer Igel über den Winter helfen will, sollte seinen Garten fit für Igel machen, denn Gärten sind für die stacheligen Tiere wichtige Lebensräume. Durch die vielen Grünflächen und Hecken aus einheimischen Wildsträuchern gibt es aber auch in Grünau viele Igel, am Kulkwitzer See sowieso. Schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot deutlich knapper, die Alttiere beginnen ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen noch weiter an Gewicht zuzulegen. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Solche Laub- und Reisighaufen kann man auch in Grünau unter Hecken oder geschützt in Vorgärten anlegen. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Neben natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten kann man zusätzlich ein Igelhäuschen aufstellen. ...
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| Wasserratten |
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Eine wissenschaftlich genau definierte Art "Wasserratte" gibt es nicht. Vor allem zwei Arten, erhalten, wenn sie am Wasser vorkommen, den Namen Wasserratte. Sie heißen wissenschaftlich exakt: Große Schermaus (Arvicola terrestris) und Wanderratte (Rattus norvegicus). Beide Arten kommen am Kulkwitzer See vor. Die Große Schermaus lebt ursprünglich im feuchten Boden im Umland von Gewässern. Von hier aus ist sie in Gärten vorgedrungen und richtet dort als Wühlratte erheblichen Schaden an. Arvicola terrestris ist 12-22 cm lang und wiegt 60-120g. ...
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| Der Kleiber - die Stimme unserer Buchen- und Eichenwälder |
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Mit 12 bis 15 Zentimetern von der Schnabelspitze bis zum Schwanzende und bestenfalls 25 Gramm Gewicht gehört er nicht gerade zu den Riesen der heimischen Vogelwelt. Kleiber überwintern bei uns. Sie kommen auch zu Futterhäuschen, wenn die in der Nähe von Parks oder des Auwaldes mit einem Bestand an alten Bäumen stehen. Kleiber sind Höhlenbrüter und am liebsten wollen sie hoch hinaus. Einfach, weil es hoch oben sicherer ist. ...
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| Veränderliche Krabbenspinne ist Spinne des Jahres 2006 |
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Spinnenexperten aus 21 europäischen Staaten haben die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) zur ersten Europäischen Spinne des Jahres gewählt. Ihren Namen verdankt sie ihren langen Vorderbeinen, durch die sie eher einer Krabbe als einer Spinne ähnelt. Ausgewachsene Weibchen können ihre Körperfarbe aktiv zwischen weiß und gelb wechseln, was allerdings mehrere Tage dauert. ...
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| Der Seidenschwanz - Winterlicher Besuch aus dem hohen Norden |
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Wer in diesen Tagen einen hohen, fein zwitschernden Vogelruf vernimmt, sollte sich genau umschauen. Denn es sind wieder Seidenschwänze zu Gast, die aus dem hohen Norden den Weg nach Deutschland gefunden haben. Wie auch Tannenhäher oder Bergfinken sind Seidenschwänze so genannte Invasionsvögel, die alle paar Jahre massenhaft aus ihren nördlichen Brutgebieten abwandern. ...
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| Schwalbenschwanz ist Schmetterling des Jahres 2006 |
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Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon), mit bis zu acht Zentimetern Flügelspannweite der größte Tagfalter, der am Kulkwitzer See vorkommt, wurde zum Schmetterling des Jahres 2006 gekürt. Ausnahmsweise war der Anlass zur Wahl einmal erfreulich: Durch verringerten Einsatz von Umweltgiften in Gärten und an Straßenrändern hat sich der Bestand der Art nach einem Tiefpunkt in den 1970er und 1980er Jahren wieder leicht erholt. Sie gilt nun nicht mehr als gefährdet. ...
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| Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist "Insekt des Jahres 2006" |
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Als Glücksbringer erfreut sich der Siebenpunkt-Marienkäfer großer Beliebtheit. Das Kuratorium "Insekt des Jahres" hat nun entschieden, den populären Krabbler - mit wissenschaftlichem Namen Coccinella septempunctata - zum "Insekt des Jahres 2006" zu küren. Die Proklamation erfolgt zum zweiten Mal gemeinsam mit der Österreichischen Entomologischen Gesellschaft. ...
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| Rabenvögel am Kulkwitzer See |
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Am See brüten 3 Arten von Rabenvögeln und weitere 3 halten sich zumindest ab und zu in der Umgebung auf. Alle diese Arten sind Allesfresser und außerordentlich intelligent. Rabenvögel gehören übrigens zu den Singvögeln, der Kolkrabe ist damit der größte einheimische Singvogel. Sie sind dank ihres breiten Nahrungsspektrums und ihrer geistigen Leistungsfähigkeit sehr anpassungsfähig und haben wohl nur deshalb bis zur Gegenwart überlebt, denn die Menschen mögen die meisten Arten der Rabenvögel nicht und haben sie bis in die Gegenwart heftig verfolgt und bekämpft. Das gilt besonders für die am See häufigste Art: die Elster. ...
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| Die Drosselverwandtschaft |
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Zur Singvogelfamilie der Drosseln gehören die stimmgewaltigsten Sänger unter den einheimischen Vögeln. Die Familie wird daher oft auch einfach als Sänger bezeichnet. Zu ihr gehören unter anderem: Rotkehlchen, Nachtigall, Grauschnäpper, Trauerschnäpper, Hausrotschwanz, Amsel, Singdrossel, Wacholderdrossel, die alle in Grünau und am Kulkwitzer See vorkommen. ...
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| Fremde am Kulkwitzer See |
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Am Kulkwitzer See leben vier Säugetierarten, die aus anderen Erdteilen kommen: Mink, Bisamratte, Waschbär und Marderhund. Alle vier sind Pelztiere, die ursprünglich in Farmen gehalten wurden. Teilweise sind sie aus den Farmen entwichen, teilweise bewusst in freier Natur angesiedelt worden. ...
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| Spitzmäuse am See |
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Spitzmäuse sind durch Bilder weithin bekannt, aber ein lebendes Tier hat kaum jemand gesehen. Mit Mäusen sind die Tiere nicht verwandt, sondern mit Maulwurf und Igel gehören sie zur Säugetierordnung der Insektenfresser. Der Name passt: Insekten bilden ihre Hauptnahrung, daneben fressen sie aber auch alle andere Tiere, die sie überwältigen können, selbst junge Mäuse. ...
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| Schmetterling des Jahres 2004: Aurorafalter |
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Der Aurorafalter ist einer der ersten Falter des Jahres. Bereits im April kann man ihn häufig beobachten. Am Kulkwitzer See gibt es die Falter noch relativ häufig. Er fliegt im Frühjahr vor allem über feuchten Wiesen und an krautigen Ufern. Die Raupen ernähren sich von den dort wachsenden Kreuzblütlern, am liebsten von Wiesenschaumkraut. Sie fressen aber auch Knoblauchsrauke, die es rund um den See noch häufiger gibt. ...
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| Feldhase vom Aussterben bedroht? |
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Noch in den 50er Jahren lebten auf den fruchtbaren Böden um Leipzig etwa 5 Hasen auf einem Hektar. Nun sind es noch etwa 3 bis 4 auf 100 Hektar. Das ist ein Rückgang von über 99%! Dabei ist die Fruchtbarkeit des Feldhasen sprichwörtlich. 10 bis 15 Junge kann eine Häsin im Laufe eines Jahres in mehreren Würfen bekommen. Hasen sind schneller als jeder Fuchs und jeder Hund. Selbst die Jagd, bei der noch vor einigen Jahrzehnten in Deutschland jedes Jahr im Herbst einige Millionen Exemplare abgeschossen worden sind, hat dem Bestand nicht geschadet. ...
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| Reineke in Grünau |
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Der Fuchs streift überall um den See herum und ist längst auch in Grünau heimisch geworden. Mit etwas Glück kann man auch am Tag in ruhigen Ecken einem Fuchs begegnen. Draußen in der freien Natur frisst ein Fuchs vorwiegend Mäuse und macht sich dadurch sehr nützlich. Bis zu 90% seiner Nahrung besteht aus den flinken Nagern. Füchse sind Einzelgänger und leben normalerweise in unterirdischen Bauen. Ein Fuchs besitzt in seinem Revier mehrere, zwischen denen er bei Bedarf wechselt. In der Nähe seines Baues jagt der Fuchs wie die meisten anderen Räuber nicht. ...
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| Die Hain-Schwebfliege wurde zum Insekt des Jahres 2004 gewählt |
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Schwebfliegen sind nützliche Insekten. Ihre Larven, die den Maden der allseits bekannten Schmeißfliegen sehr ähnlich sehen, fressen Blattläuse. Aufgrund ihrer schwarz-gelben Warnfarbe wird die Hainschwebfliege, wie andere Schwebfliegenarten auch, auf den ersten Blick häufig mit Wespen verwechselt. ...
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| Neue Arten am See - Das Taubenschwänzchen |
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Mit dem wärmer werdenden Klima rücken aus dem Süden neue Tier- und Pflanzenarten zu uns vor. Die Kastanienminiermotte hat sich da einen unrühmlichen Namen gemacht. Andere Arten sind angenehme Neubürger. So zum Beispiel das Taubenschwänzchen, eine Schmetterlingsart, die vorwiegend in Südeuropa wohnt. Jedes Jahr kommen einige im Sommer über die Alpen zu uns, aber es gehört großes Glück dazu, einen der schnellen Flieger zu beobachten. Sie stehen wie kleine Kolibris mit den Flügeln schwirrend vor den Blüten und saugen Nektar. In dem langen und heißen Sommer, der hinter uns liegt, waren sie in Grünau und am See häufige Gäste. ...
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| Der Zaunkönig - Vogel des Jahres 2004 |
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Der Zaunkönig ist vom Naturschutzbund zum Vogel des Jahres 2004 gewählt worden. Er steht für ein ganzes Gefolge von Tieren und Pflanzen, die auf eine intakte, natürliche Umgebung angewiesen sind. Der rostbraune, unscheinbare Zaunkönig als einer der kleinsten heimischen Vögel ist zwar nicht im Bestand gefährdet, wirbt aber als populärer Sympathieträger stellvertretend für viele andere Tiere des Siedlungsraumes für naturnahe Gärten, Parks und Grünflächen. ...
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| Wintergäste am Kulkwitzer See |
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Im Winter tauchen um den Kulkwitzer See manchmal Gäste aus Schweden auf. Etwa starengroß mit hellbrauner Grundfarbe und auffallend bunten Tönen dazwischen turnen diese Vögel in kleinen Trupps durch die Sträucher auf der Suche nach Beeren, von denen sie sich im Winter ernähren. Sie brüten an der Waldgrenze zur Polartundra. In normalen Wintern bleiben sie auch in der kalten Jahreszeit in ihrem Brutgebiet. ...
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| Eine wilde Nachbarin: Die Amsel |
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Der Spatz als Vogel des Jahres 2002 soll auf die Lage der Vögel aufmerksam machen, die uns Menschen in die Städte gefolgt sind. Ein weiterer häufiger Nachbar in Grünau ist die Amsel. Sie ist so bekannt, dass sie nicht beschrieben werden muss. Im Gegensatz zum Spatzen, der unsere Vorfahren schon seit der Zeit begleitet, als diese ihre ersten festen Siedlungen bauten, folgt uns die Amsel aber erst seit etwa 150 Jahren. Bis dahin war sie ein scheuer und seltener Waldvogel, der den Winter am Mittelmeer verbrachte. ...
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| Mückenjäger am See |
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Anfang August ist in der Luft über dem See Schichtwechsel. Die Mauersegler, die den Sommer über eifrig Mücken und andere Insekten gejagt haben, ziehen schon nach Süden. Die Lücke wird nun von den jungen Fledermäusen geschlossen. Einige Arten schwärmen schon in der Abenddämmerung aus und können dann gut beobachtet werden. Die Wasserfledermäuse fliegen kurz über der Wasseroberfläche. Bis zu 4000 Mücken frisst eine Wasserfledermaus pro Nacht. Unsere häufigste Art, die Zwergfledermaus, jagt vorzugsweise um Lampen herum, vor allem, wenn Bäume und Sträucher in der Nähe sind. Das Licht zieht Insekten an und die schnellen und geschickten Zwergfledermäuse haben dann leichte Jagd. ...
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| Der Wolf: Tier des Jahres 2003 |
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Der Wolf ist Tier 2003. Das entschied die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild. Der Urahn unserer Haushunde ist nach EU-Recht geschützt. In den letzten Jahren sind zweimal Wölfe aus Polen in Deutschland eingewandert. Das erste Mal Anfang der 90er Jahre nach Brandenburg. Trotz intensivem Schutzes und des Engagement der Brandenburger Regierung wurden die Brandenburger Wölfe aber wahrscheinlich wieder ausgerottet. ...
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| Der Mauersegler - Vogel des Jahres 2003 |
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Noch sind die kleinen schwarzen Vögel in Grünau recht häufig. Sie flitzen im Sommer in kleinen Trupps mit lauten srih-srih-srih-Rufen durch die Straßen. Viele Grünauer halten sie für Schwalben. Aber mit denen sind sie nicht verwandt. Mauersegler sind auch keine Singvögel, sondern dehören zur Kolibri-Verwandschaft. Ursprünglich waren sie Felsenbrüter oder bauten ihre Nester hoch oben unter starken Ästen alter Bäume. In Süddeutschland gibt es noch eine kleine Population, die auf alte Weise lebt. Die anderen sind in die Städte gezogen und brüten dort hoch oben unter Dachvorsprüngen, in defekten Verschalungen und in Mauerlöchern. ...
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| Der Haussperling - Vogel des Jahres 2002 |
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Jedes Jahr wählt der Naturschutz einen Vogel des Jahres, um auf bedrohte Arten aufmerksam zu machen. Warum ist aber die Wahl dieses Mal auf den allgegenwärtigen Spatz gefallen? Die Vorfahren der Spatzen haben in trockenen, kargen Steppen Vorderasiens gelebt. Als die ersten Menschen in dieser Region vor ca. 10000 Jahren begannen sesshaft zu werden, sind die Spatzen zu ihnen in die Dörfer gezogen und haben sich schließlich so weit an das Zusammenleben mit uns Menschen angepasst, dass es Haussperlinge außerhalb von Ortschaften nicht mehr gibt. ...
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| Der Haubentaucher - Vogel des Jahres 2001 |
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Haubentaucher sind nach den Blesshühnern die häufigsten am Kulkwitzer See brütenden Wasservögel. Sie sind weit verbreitet und kommen eigentlich an allen größeren Binnenseen vor, wenn sie nur genug zu fressen finden: Kleine Fische, aber auch kleine Frösche, Kaulquappen, Wasserinsekten und Krebstiere. ...
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| Mit dem "Linsenwels" über und unter Wasser am Kulkwitzer See |
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Alljährlich werden am Kulkwitzer See zum Neptunfest an der Tauchschule bei den "Leipziger Delphinen" Taufnamen für die "Delphine" und deren Gäste verliehen. So erhielt auch Hans-Joachim Lingelbach eines Tages seinen Namen "Linsenwels" - "Linse" steht für sein Hobby fotografieren, "Wels" steht für den Traum, den Wels so perfekt wie möglich vor die "Linse" zu bekommen- zu recht, wie sich die Zuschauer im KOMM-Haus am 7.11.02 während einer Veranstaltung der Volkshochschule zum Thema: "Faszinierende Unterwasserwelt" überzeugen konnten. ...
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| Flora und Fauna unter Wasser |
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Nach Einstellung der Braunkohleförderung im Tagebau füllten sich ab 1963 zwei verbliebene Restlöcher, ein größeres nördliches und ein kleineres südliches Becken, mit Grund- und Regenwasser. Beide waren nur durch einen niedrigen Damm getrennt, der mit steigendem Wasserpegel ebenfalls überflutet wurde. So entstand ein einheitlicher See. Der Trennungsdamm existiert noch heute an der schmalsten Stelle des Sees in etwa 6m Tiefe. ...
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| "Junggesellentrupps" schreiten nicht zur Brut |
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Es geht dem Vogelvolk offenbar wie den Menschen: Die Singles sind im Vormarsch. Das beobachtete jedenfalls Hobby - Ornithologe Dietmar Heyder bei den Schwänen in unseren Breiten. "Wir haben in Leipzig zur Zeit nur noch zwei Brutpaare", erläutert Heyder, der viele Stunden seiner Freizeit damit verbringt, die gefiederten Gesellen in unseren Breiten zu beobachten. Voriges Jahr sei Nachwuchs lediglich in der Rückmarsdorfer Sandgrube und in den Schönauer Lachen großgezogen worden. ...
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| Am Kulki zu Hause - Die kleine "Familie Schwan" |
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Schwäne sind die größten und schwersten fliegenden Vögel auf dem See, in ihrem weißen Federkleid schwimmen sie würdevoll und stolz über den See, finden dort ihre Nahrung (sie "gründeln" nach Wasserpflanzen und Kleintieren), nisten am Wasser und sind mit Merkmalen ausgestattet, die ihnen das Leben im Wasser möglich machen - dickes, wasserundurchlässiges Gefieder, Schwimmhäute zwischen den Zehen. ...
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| Erdkröten am Kulkwitzer See |
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Sehr mobil legen sie, um zu ihrem Ziel zu kommen, oft einen Weg von ca. 3-4 km zurück. Sie gehören zu der Art Tiere, die dem Menschen nur Gutes tun. Wo diese Erdkröten leben , gibt es z.B. wenig Schnecken, weil Erdkröten diese fressen, vor allem um die großen Nacktschnecken machen viele andere Tiere einen Bogen, weil sie stark bitter schmecken. Leider werden Erdkröten und andere Lurche immer seltner, deshalb legen Naturfreunde besonderen Wert auf deren Schutz. Alle Lurche stehen unter Naturschutz. Wer diese Tiere fängt, quält oder tötet, macht sich strafbar. ...
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