Informationen über die Wasserqualität am Kulkwitzer See
| 11.05.2009: Biotag 18.04.2009 der Biogruppe beim Tauchsportverein Leipziger Delphine e.V. – Kurzbeschreibung der Planktonprobe vom 18.04.2009! |
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Biotag 18.04.2009 der Biogruppe beim Tauchsportverein Leipziger Delphine e.V. – Kurzbeschreibung der Planktonprobe vom 18.04.2009 |
Lesen Sie hier den gesamten Beitrag von Matthias Gilbert »
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| 01.04.2009: Eigentümer des Sees - Stadt Leipzig- und Betreiber- LeipzigSeen GmbH- verbieten das Füttern der Vögel am Kulkwitzer See im TV |
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Das Thema "Wasservögel nicht füttern", die damit verbundenen Gefahren und daraus resultierenden Folgen für den
See waren am 20.01.2009 zunächst im MDR bei "Hier ab vier" und am Abend im LeipzigFernsehen in der "Drehscheibe"
zu sehen. Hier der Link zum Leipzig-Fernsehbeitrag:
leipzig.regio-tv-portal.de.
Bitte klicken Sie den 20.1.2009 an.
Thema auf der Internetseite von LeipzigFernsehen:
leipzig.regio-tv-portal.de.
Wir danken LeipzigFernsehen für die freundliche Genehmigung zur Verlinkung dieser beiden Webseiten.
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| 28.03.2009: Neptuns Reich auf den Grund gegangen: Biotag am 21.02.2009 beim Tauchsportverein Leipziger Delphine |
Probleme, Besonderheiten und Veränderungen im Kulkwitzer See werden seit Jahren analysiert, ausgewertet und archiviert
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| 06.03.2009: Bericht über einen 2. Kontrollgang am Kulkwitzer See |
14 Tage nach meinem letzten Kontrollgang am Oststrand des Kulkwitzer Sees
wollte ich sehen, wie sich die Situation weiterentwickelt hat, nachdem nun
nach einer Welle öffentlicher Berichterstattungen die Aufmerksamkeit etwas
abgeebbt ist. Begleitet wurde ich heute, am Samstag, den 07.02.2009, von Maria
Göschel, einer jungen, sehr engagierten Praktikantin beim NABU Regionalverband Leipzig.
• Lesen Sie den gesamten Bericht von Karl Heyde "2. Kontrollgang am Kulkwitzer See"
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| 26.01.2009: Bericht über einen Kontrollgang am Kulkwitzer See |
Als amtlich bestellter Naturschutzhelfer des Kreises Leipzig wurde mir die naturschutzfachliche Betreuung
der Kippe Kulkwitz übertragen. Als Bergbaufolgelandschaft bildet diese eine komplexe Einheit mit dem
Kulkwitzer See, der zum Teil im Kreis Leipzig und zum Teil auf dem Territorium der Stadt Leipzig liegt. Als
ökologische Einheit hält sich so ein Gewässer nicht an administrative Grenzen. Das Geschehen auf Leipziger
Flur hat Auswirkungen auf den gesamten See. Als berufenes Mitglied des Naturschutzbeirates der Stadt
Leipzig ist es zudem meine Aufgabe, die Stadt Leipzig als Untere Naturschutzbehörde in Belangen des Naturschutzes
und der Landschaftspflege wissenschaftlich und fachlich zu beraten.
• Lesen Sie hier den gesamtes Beitrag von Karl Heyde über den Kontrollgang am Kulkwitzer See vom 25.01.2009 »
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| 18.10.2008: Dem Kulki auf den Grund gegangen: Biogruppe und U-Boot nehmen Unterwasserwelt unter die Lupe |
"Was wir heute gesehen haben, ist nicht sehr erfreulich", sagt Joachim Weiß nach seinem Tauchgang im Kulkwitzer
See. Gemeinsam mit Matthias Gilbert und Bernd Vogel hatten sie Plankton und Proben von Kleinstlebewesen
gesammelt. Die Interessengemeinschaft "Biogruppe", so nennen sie sich, ist Teil des Tauchsportvereins
"Leipziger Delphine". Sie führen jährlich vier solcher Biotage durch. In der jüngeren Vergangenheit hat
der Verein mehrere Unterwasser-Übungsplattformen mit einer Höhe von zum Teil mehr als 20 Metern im "Kulki"
errichtet. "Dort haben sich viele Tiere angesiedelt, die man sonst nicht gesehen hat", schwärmt Basisleiter,
Reinhard Gräfe. Damit diese Kolonien nicht wieder durch Taucher zerstört werden, sind die Stahlgerüste an
den Seiten mit Netzen behangen worden. "Lauter kleine Filtrierer und andere Kleinstlebewesen breiten sich
auch dort aus", weiß Gräfe. Die Biogruppe will nun Bilanz ziehen und sammelt an einer der Plattformen Proben
zur mikroskopischen Untersuchung. "Letztes Jahr haben wir den Keulenpolyp erstmals im See entdeckt", sagt
Weiß. Mit bloßem Auge sind sie einzeln kaum wahrnehmbar, sie bilden jedoch riesige braune Polypenstöcke. "30
bis 40 Zentimeter wachsen sie ins Wasser rein", erklärt Gilbert, "das sieht fast aus wie eine
Meereskoralle." Die Keulenpolypen sind Einwanderer, so genannte Neozoen. Sie sind Brackwassertiere,
die aus dem Kaspischen und Schwarzen Meer (Pontokaspischer Raum) stammen. "Sie haben sich im vergangenen
Jahr an den Unterwasserplattformen so invasiv ausgebreitet, dass sie nun die einheimischen Süßwasserschwämme
verdrängen", erklärt Weiß. Die Biogruppe findet auch verstärkt Grünalgen, Blaualgen und
Schwefelpurpurbakterien. Das deute darauf hin, dass der See eutrophiert - es kommt zu einer unerwünschten
Nährstoffzunahme. "Auch im Badebereich finden wir viele Schraubenalgen, die alles andere überwuchern",
berichtet Weiß. Sein Fazit lautet: "Der Zustand des Sees verschlechtert sich." [...]
• Lesen Sie dazu auch den LVZ-Artikel "Dem Kulki auf den Grund gegangen" in unserer Presserubrik!
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| 01.03.2008: Ein Biotop im Kulkwitzer See? |
Da Tauchen in Gemeinschaft einfach mehr Spaß macht, gründeten einige Tauchsportler 1993 den Verein Tauchsportverein
Leipziger Delphine e.V. , dem zuerst etwa 30 Taucher angehörten. Inzwischen hat sich die Mitgliederzahl auf 160
erhöht, darunter auch 19 Tauchlehrer und Übungsleiter, sowie eine 25 köpfige Kinder- und Jugendgruppe.
Die "Leipziger Delphine" sind ständig in Aktion, sei es beim Planen und Umsetzen von besonderen Veranstaltungen
oder außergewöhnlichen Projekten. Seit 2005 gehört Matthias Fäller zum Tauchsportverein Leipziger Delphin e.V..
Als Mitglied der Biogruppe ist er an den Aktivitäten der Leipziger Delphine zur Bereicherung des Lebensraum
Kulkwitzer See beteiligt...
• Lesen Sie hier den vollständigen Artikel und das Interview mit Matthias Fäller im Bereich "Flora und Fauna"
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| 25.10.2007: Stirbt der Kulkwitzer See? |
Durch die übermäßige Fütterung der Wasservögel leidet die Wasserqualität erheblich. Futter, das nicht
aufgenommen wurde, und die verstärkten Ausscheidungen der ständig wachsenden Vogelschar führen zu einer
enormen Vermehrung von Bakterien. Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Dr. Joachim Weiß, Taucher bei
den Leipziger Delphinen: www.kulkwitzersee.com/information/eb/article06.asp.
Bereits im Jahr 2000 machte auch Dr. Weiß - PD Dr. rer. nat.- auf die erheblichen Gefahren des Fütterns
der Wasservögel aufmerksam. Er zeigte deutlich, welche Folgen bereits im Kulkwitzer See sichtbar waren.
Dieser Zustand ist in den letzten Jahren nicht besser geworden. "Nach diesem Winter 2006/2007 fanden wir
im Bereich der verbliebenen offenen Wasserstellen unter Wasser nur noch Wüstenei. Unter Wasser haben wir
einige tote Tiere verwest gefunden". Wie der See unter Wasser an diesen Stellen aussieht, wo die Belastung
sehr hoch ist, zeigen einige seiner Bilder. "Zu sehen ist, wie Algen und Bakterien alles überwuchern und
zum Absterben bringen". Diese Aufnahmen entstanden in der Lagune, dort wo am meisten "Unrat" eingebracht
wird und wo der Wasseraustausch sehr gering ist. "Viele Badegäste mißbrauchen den See als Toilette. Dies
ist eine weitere erhebliche Belastung für den See. Dazu kommt Stickstoff aus der Luft (Stickoxide,
Hauptquelle Autos, trotz Katalysator) und von den Feldern durch Überdüngung. Das Verwechseln von See
und Toilette muss aufhören und Autoverkehr gezähmt werden. Sonst ist der See in ferner Zukunft wirklich
bloß noch eine stinkende Kloake," sagt Dr. Kasek , Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Leipzig. Unsere
Frage: Was sagen die Verantwortlichenzu dieser Problematik?
Lesen Sie zu diesem Thema auch diese Informationen und Artikel:
Vogelgrippe am Kulki - Grund zur Sorge?
"See wird Kloake" sowie
Freunde des Kulkwitzer Sees sorgen sich um Wasserqualität / Aufklärung statt Verbote
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