Informationen zu Bebauungsplänen am Kulkwitzer See
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| Aktuelle Informationen Archiv |
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| Weitere Informationen zum Bebaungsplan 232 vom Dezember 2008 und zur vielfältigen Arbeit der Interessengemeinschaft Kulkwitzer See finden Sie in unserem Archiv von 2009: http://www.kulkwitzersee.com/Bebauungsplaene-Kulkwitzer-See/Archiv/. Informieren Sie sich über die Arbeit der IG Kulkwitzer See, über Fragen zum Thema an die Grünauer Stadträte und über weitere Presseinformationen. Auch können Sie mit uns rückblicken auf Präsentationen der IG Kulkwitzer See- wie z.B. beim Schönauer Parkfest, beim Rodelbergfest oder bei der Grünauer Hobbyausstellung. Informationen finden Sie auch zum Planentwurf aus 2005. |
| 26.08.2010: Kurzinfo der Sprecher der Interessengemeinschaft (IG) Kulkwitzer See |
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Am 27.07.2010 fand eine Zusammenkunft der Sprecher der IG mit Vertretern des Stadtplanungsamtes und des
Zweckverbandes Erholungsgebiet Kulkwitzer See statt. Zu Gast waren auch Vertreter des Quartiersmanagement
und des NABU Leipzig. Grund für diesen Termin waren die Einsprüche und annähernd 10.000 Unterschriften
gegen den aktuellen Entwurf des Bebauungsplanes 232 (B-Plan) Kulkwitzer See, die am 24.03.2010 Herrn OBM
Jung sowie den Vorsitzenden der einzelnen Stadtratsfraktionen übergeben wurden. Dieser erneute Entwurf
stieß nach wie vor auf sehr kritische Resonanz seitens der Freunde des Sees und der Träger öffentlicher
Belange (TöB). Der B-Plan-Entwurf wird nochmals überarbeitet und Hinweise der TöB und der IG Kulkwitzer
See werden eingearbeitet, um so die gemeinsamen Ziele zu erreichen.
Zum Schönauer Parkfest und zum Rodelbergpicknick am 12.09.2010 werden durch die IG Informationen zu geplanten Änderungen präsentiert. Dazu gehört z.B., dass das geplante Sondergebiet 11 (Fläche hinter Rotem Haus) für touristische Nutzung ( u.a. Hotel, Tagungszentrum und bis zu 30 Ferienhäuser) nicht realisiert werden soll. Stattdessen soll ein Feriendorf mit ca. 50 Einheiten auf der Fläche der ehemaligen LPG entstehen. Die IG möchte in Kürze auch im Stadtteilmagazin Grün-As ausführlich über die geplanten Änderungen berichten. Noch konnten nicht alle Fragen und Probleme zu den einzelnen Sondergebieten des Entwurfes 232 geklärt werden. Das Stadtplanungsamt sagte zu, bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung der IG teilzunehmen und die Neuerungen des Bebauungsplanentwurfes Kulkwitzer See zu präsentieren. • Lesen Sie den Rückblick der Sprecher der IG zur genannten Zusammenkunft am 27.07.2010 - bitte klicken Sie hier » |
| 26.08.2010: Kulkwitzer See übernutzt |
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Am 15.07.2010 führte der Zweckverband Kulkwitzer See ein Kolloquium zur Wasserqualität im Kulkwitzer See durch. In diesem führten
die vom Zweckverband geladene und mit Untersuchungen beauftragte Wissenschaftlerin Frau Dr. Guderitz aus, dass die derzeit noch
sehr gute Wasserqualität im Kulkwitzer See nur gehalten werden kann, wenn man entsprechend sorgsam mit ihm umgeht. Um auch
für künftige Generationen Vorsorge zu treffen, sollten nur 1/3 der Uferlänge menschlicher Nutzung unterliegen. An den übrigen
2/3 der Uferlänge sollte ungestörte natürliche Ufervegetation, insbesondere Röhrichte als Biofilter zur Selbstreinigung des
Sees beitragen. Auf Grund dieser Ausführungen untersuchte der NABU die Nutzungs- und Störungsintensität am Ufer des Kulkwitzer
Sees.
• Bitte lesen Sie die vollständige Pressemitteilung - bitte klicken Sie hier » Die Leipziger Internet Zeitung berichtet - bitte klicken Sie hier » |
| 26.08.2010: NABU Regionalverband Leipzig lehnt den B-Plan Entwurf zur Bebauung des Westufers des Kulkwitzer Sees ab |
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Auszug aus der PM des NABU vom 16.08.2010: Die Stadt Markranstädt will das Westufer des Kulkwitzer Sees mit Eigenheimen
bebauen. Dazu hat ein Bebauungsplan ausgelegen. Der wird von vielen Bürgern abgelehnt. Auch der NABU RV Leipzig e.V.
fordert diesen Plan zurückzuziehen. Der B-Plan-Entwurf wird grundlegenden Forderungen nach einer abgestimmten
Regionalentwicklung nicht gerecht und verletzt obendrein noch den übergeordneten Regionalplan. Wir fordern, ihn
zurückzuziehen und einen neuen Entwurf vorzulegen, der den Interessen der Anwohner ebenso entspricht wie der Notwendigkeit,
geschützte Arten zu erhalten.
Lesen Sie die gesamte PM vom 16.8.2010 zum Thema- bitte klicken Sie hier »
Hinweis: Der B-Plan-Entwurf für das Wetsufer liegt erneut zur Einsichtnahme aus: Termin: 24.08.- 27.10.2010, Ort: Rathaus Markranstädt, Zimmer 204, Haus 2, Öffnungszeiten: montags, mittwochs, donnerstags von 8.30 bis 17.00 Uhr, dienstags von 8.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.30 bis 13.00 Uhr; Während der Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden. Weitere Informationen zu diesem Thema: • www.markranstaedt.de/markranstaedt/, www.seglerverein.de und www.biprokulki.de » |
| Bebauungsplan: Entwurf zum Westufer liegt nun aus |
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| Markranstädt (ken). Ab heute kann der Bebauungsplanentwurf "Westufer Kulkwitzer See", der in den zurückliegenden Monaten für viel Wirbel gesorgt hat, im Markranstädter Rathaus eingesehen werden. Der Stadtrat hatte am 6. Mai den Entwurf gebilligt und der Auslegung zugestimmt. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird im Norden durch die Bundesstraße 87, im Osten durch den Kulkwitzer See und die Stadtgrenze zu Leipzig im Süden durch den Pappelwald und im Westen durch das Wohngebiet "Am See" begrenzt. Acht Wochen lang, bis zum 9. August, können der Plan sowie die Begründung mit Umweltbericht, sämtliche vorliegende Gutachten und alle umweltbezogenen Stellungnahmen der weiteren Behörden eingesehen werden. Dies ist der Verwaltung zufolge montags und mittwochs von 8.30 bis 14.30 Uhr, dienstags von 8.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 16.30 Uhr und freitags von 8.30 bis 11.30 Uhr möglich. Während der Auslegung können Anregungen und Hinweise zu den Unterlagen gemacht werden. Berücksichtigt werden diese im Verfahren nur, wenn sie fristgemäß bis spätestens 9. August eingehen. Entrüstet zeigte sich Rosel Glöckner, die Sprecherin der Bürgerinitiative (BI) "Pro Kulki kontra Bebauungswahn", über die Behauptungen von Bauamtsleiterin Uta Richter, die Forderungen der BI seien erreicht: "Unsere Worte zu verwenden und zu erklären, das genau haben wir als Verwaltung realisiert, ist eine Unverschämtheit. Das lassen wir so nicht stehen", sagte die Sprecherin. |
| IG Kulkwitzer See übergab am 24.03.2010 Unterschriftensammlung für Kulkwitzer See an Oberbürgermeister Herrn Jung |
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Die seit Juli 2009 laufende Unterschriftenaktion der Interessengemeinschaft (IG) Kulkwitzer See zum Bebauungsplan 232 der Stadt Leipzig wurde sehr erfolgreich beendet. Am 24.03.2010 wurden die annähernd 10.000 Unterschriften an Herrn Oberbürgermeister Jung sowie an die Vorsitzenden der einzelnen Stadtratsfraktionen übergeben. Eine zahlreiche Teilnahme von Freunden des Kulkwitzer Sees verlieh dieser Aktion und unserem gemeinsamen Anliegen entsprechenden Nachdruck. • Details zu diesem Übergabe-Termin finden Sie in dieser Pressemitteilung - bitte klicken Sie hier » • Anschreiben an Herrn Oberbürgermeister Jung und Stadträte - bitte klicken Sie hier » |
| Folgen des Bebauungsplanes 232 der Stadt Leipzig wären zum Beispiel: |
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Sondergebiet Erholung SO 11 - ein Gebiet für Touristen - auf dieser Fläche würden nach Beschluss des B-Planes 232 der Stadt Leipzig stehen: Ein Hotel mit 3 Vollgeschossen und Tagungszentrum, 30 Ferienhäuser a 60m2 Grundfläche, Gastwirtschaften und Läden, Anlagen für kulturelle und soziale Zwecke und Freizeitanlagen. Dazu würde es eine 8m breite Hecke geben, die für einen Sichtschutz dienlich sein soll. Nicht nur die Anwohner würden durch dieses eine Beispiel aus dem B-Plan hinsichtlich der NAHerholung krass eingeschränkt, auch der traditionelle Leipziger LVB- Triathlon würde ein Problem bekommen und könnte an dieser, für dieses sportliche Event geeigneten Stelle nicht mehr stattfinden. |
| Oase am Rande Grünaus - für Naherholung, nicht für Ferntourismus |
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| 26.11.2009: Zerplante Naherholung am Kulkwitzer See: Interessengemeinschaft im Interview |
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Artikel vom 23.11.2009 in der Leipziger Internet Zeitung von Bernd Reiher: Um ein Naherholungsgebiet ging es, als einst in den
1970er Jahren die Pläne für den Kulkwitzer See in die Tat umgesetzt worden sind. Dass sie gelungen sind, können wir heute am
Ergebnis sehen. Aus dem einstigen Loch ist eine lebendige Landschaft geworden. Sie allerdings ist so attraktiv, dass es in
Leipzig und Markranstädt Bemühungen gibt, diese Potenziale besser zu nutzen. "Bebauungsplan" heißt das Wörtchen, das momentan
ziemlich bedrohlich über der kleinen Idylle am Westend von Leipzig kreist. Warum sie sich trotzdem für ein solches Papier
stark macht, das wollten wir von der IG Kulkwitzer See wissen. Gestoßen sind wir auf Elke Göbel, eine der Sprecherinnen
der Interessengemeinschaft.
• Lesen Sie hier den gesamten Beitrag der Leipziger Internet Zeitung vom 23.11.2009 | www.l-iz.de » • Es brennt die Luft in Markranstädt: Karl Heyde und die jüngsten Vorfälle am Kulkwitzer See » |
| Wundervolle Blütenpracht - Natur hat sich zurück erobert, was der Mensch ihr einst nahm |
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| 18.11.2009: Bürgerinitiative "Pro Kulki" informiert: Die Würde des Menschen ist unantastbar - auch in Markranstädt? |
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... Wir als Bürgerinitiative "Pro Kulki, kontra Bebauungswahn - Bürger für Markranstädt" kämpfen seit einem halben Jahr,
für die "Stadt am See" und deren Attraktivität... . Wir sind am Dienstag, den 10.11.2009, nach dem AK auseinandergegangen
und hatten noch keinen Konsens gefunden bei dem Bau eines weiteren Parkplatzes sinnigerweise gegenüber einem
Piratenspielplatz für Kinder und wegen dem Bau von Einfamilienhäusern und 10 Ferienhäusern, weil damit Natur und viele
zu schützende Güter unserer Heimat unweigerlich vernichten werden ohne begründbaren Nutzen. Dort wo wir keine
Übereinstimmung hatten sollte sich am 23.11. der technische Ausschuss noch einmal beschäftigen. Was passiert ein
Tag später nach dem angeblich überwiegenden Konsens? Die als Acker verpachteten Flächen der Stadt vor dem Westufer am
Kulkwitzer See, die sich in weit über 10 Jahren zu wertvollen Wiesenflächen entwickelten inklusive seiner Tierwelt (z.B.
steht der Brachpiper auf der roten Liste) wurden innerhalb eines Tages vom Pächter, einem Landwirtschaftlichen Betrieb
in Quesitz, überraschenderweise umgeackert, nachdem wir Bürger einen Abend vorher wissen ließen, dass wir anhand von
Bildmaterial beweisen können, dass die Flächen fast 15 Jahre nur gemäht wurden und demzufolge den Status als
Ackerland verloren haben... .
• Lesen Sie die Pressemitteilung desw NABU RV Lepzig: "NABU fordert Bürgermeisterin auf,den Pachtvertrag sofort zu kündigen" » • Gesamte Pressemitteilung der BI Pro Kulki vom 13.11.2009 - Die Würde des Menschen ist unantastbar - auch in Markranstädt » • Lesen Sie zum Thema den Beitrag aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.11.2009 - Streit um Land am Kulkwitzer See Informationen zur BI "Pro Kulki und ihrer umfangreichen Arbeit zum Erhalt des Kulkwitzer Sees finden Sie ebenfalls in unserem Archiv http://www.kulkwitzersee.com/Bebauungsplaene-Kulkwitzer-See/ und auf der Webseite der BI Pro Kulki: www.biprokulki.de. |
| 18.10.2009: Aktuelle Information Oktober 2009 der IG Kulkwitzer See |
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Wir sind die Anwohner - Unsere Zukunft ist zeitnah unsere Gegenwart:
Der Bebauungsplanentwurf (B-Plan) 232 der Stadt Leipzig wurde 2008 zum dritten Mal in fast unveränderter
Form vorgestellt, um am Ostufer des Kulkwitzer Sees ein Tourismuszentrum zu etablieren.
Bisher bringen schon über 8.000 Unterschriften klar zum Ausdruck, dass sie gegen diesen sehr einseitig
auf Fremdtourismus abzielenden Entwurf des Bebauungsplanes sind.
Einerseits hebt die Stadtverwaltung Leipzig die Bedeutung des NAHerholungsgebietes (NEG Kulkwitzer See als einziges
NAHerholungsgebiet und Stadtteilpark für den westlichen Teil Grünaus hervor. Sie weist im Planentwurf daraufhin hin,
dass der Kulkwitzer See bedeutsam ist für wohnungsnahe Erholung. Planungsziel sei, die Naherholungsinteressen der
Bewohner zu verbessern. Andererseits will sie diese NAHerholung zu Gunsten des Ferntourismus deutlich verringern.
Im B-Plan sind 13 Sondergebiete für Touristen aufgeführt. Im Umweltbericht des Planes werden seitenweise
ökologische und soziale Risiken aufgeführt.Das Stadtentwicklungskonzept (SEKO) führt 2009 aus, dass auch
der Kulkwitzer See zu den attraktiven NAHerholungsmöglichkeiten unserer Stadt gehört. Stellt sich die Frage,
warum diese Aspekte im B-Plan-Entwurf 232 weder beachtet noch umgesetzt werden? Neben der Bedeutung scheint
auch die Geschichte des Gebietes völlig in Vergessenheit zu geraten. Nach dem Braunkohletagebau wurde 1973
wurde das NEG Kulkwitzer See eröffnet. Es gab ca. 600 Strandkörbe, 100 Liegestühle - beste Voraussetzungen
für NAHerholung.
Es entstand von Leipzigern ein Naherholungsgebiet für Leipziger.
Am 21.09.2009 wurden von der IG den Grünauer Stadträten 6 Fragen zum NEG Kulkwitzer See übergeben. Leider liegen
zum jetzigen Zeitpunkt (17.10.2009) noch nicht alle Antworten vor. Die Fragen an die Stadträte können Sie hier
nachlesen:
http://www.kulkwitzersee.com/documents/2009-09-27-05.pdf.
Lesen Sie die vollständige Information der IG Kulkwitzer See- bitte klicken Sie hier: Information der IG Kulkwitzer See 10/2009 |
| 11.10.2009: NABU, Regionalverband Leipzig e.V. fordert neuen Bebauungsplan für den Kulkwitzer See! |
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| Die Städte Leipzig und Markranstädt wollen durch Bebauungspläne (B-Plan) den Kulkwitzer See entwickeln. In Leipzig ist es seit 2002 der 3. Versuch, aus dem 1973 eröffneten NAHerholungszentrum ein Tourismusgebiet zu etablieren. 2005 sorgten über 2500 Unterschriften von empörten Anwohnern dafür, das Vorhaben zunächst zurückzuziehen. Diese Planentwürfe zielen sehr einseitig darauf ab, die Einnahmen am See durch Ankurbelung des Tourismus zu erhöhen. Am Westufer kommt die absurde Idee dazu, mit Ferienhäusern auf Stelzen im Wasser gut betuchte Gäste zu gewinnen. Am Ostufer sind unter anderem ein Hotel mit 3 Geschossen und ein Tagungszentrum vorgesehen. Bei den vielfältigen Planungen wurden die ökologischen Belastungsgrenzen ebenso wenig beachtet wie die Interessen der Anwohner. Lesen hier die vollständige Pressemitteilung - bitte klicken Sie hier » |
| Kulkwitzer See - Freizeitspaß für Anwohner |
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| 27.09.2009: Grünauer wehren sich - Bereits 7500 Unterschriften gegen neue Bauten am Kulki |
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| Heftiger Gegenwind für Baupläne am Kulkwitzer See: Mittlerweile haben 7500 Frauen und Männer die von der Interessengemeinschaft (IG) Kulkwitzer See ins Leben gerufene Aktion mit ihrer Unterschrift unterstützt. "Das ist eine beeindruckende Zahl. Wir werden noch bis mindestens in den Oktober hinein Unterschriften sammeln", kündigte IG-Mitglied Elke Göbel an. Was soll damit erreicht werden? Die IG spricht sich unter anderem für einen weiteren uneingeschränkten Zugang zum Kulkwitzer See aus. "Und wir sind in erster Linie für eine sanfte touristische Nutzung", so Göbel. Eine weitere Privatisierung oder Verpachtung von Flächen solle verhindert werden. Sorgenfalten bereitet den Mitgliedern und Unterstützern der IG der aktuelle Bebauungsplanentwurf der Stadt Leipzig. Der sieht unter anderem den Bau eines dreistöckigen Hotels sowie von insgesamt 30 Einzel- und Doppelhäusern vor. Der Kulkwitzer See sei jedoch der falsche Platz für ein solches Touristenzentrum, findet die IG. Die neuen Seen rund um die Messestadt würden für solch umfangreiche Bauvorhaben wesentlich bessere Voraussetzungen bieten. Auf ihrer jüngsten Sprechersitzung stellte die IG sechs Fragen vor, die sie an die für Grünau zuständigen Stadträte übermittelte. Gefragt wurden die Abgeordneten unter anderem, wie das Naherholungsgebiet Kulkwitzer See bewahrt und weiterentwickelt werden sollte. |
| 10.07.2009: Interessengemeinschaft Kulkwitzer See am 7.7.2009 gegründet - Grünauer und Vereine mit Bebauungsplänen am Kulkwitzer See nicht einverstanden |
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Am 7.7.2009 gründete sich unter dem Blickwinkel, die Interessen der Anwohner, Anlieger und Vereine
bezüglich des Bebauungsplanes 232 der Stadt Leipzig vom 18.12.2008 zu vertreten, die "Interessengemeinschaft
Kulkwitzer See".
Aufmerksam und beunruhigt folgten die Gäste des Abends den Ausführungen zum genannten B-Plan. Auf 49 Seiten werden neue Sondergebiete (SO) für touristisch genutztes Wohnen, einschließlich dort geschaffener Freizeitanlagen, entsprechende damit verbundene neue Infrastruktur und soziale und ökologische Risiken aufgeführt. Die Stadt Leipzig plant am Lausener Strand unter anderem 170 Ferienhäuser im SO 13 sowie 30 Einzel- und Doppelhäuser und ein 3-geschossiges Hotel mit Tagungszentrum im SO 11. Nach sehr emotionaler und konstruktiver Diskussion im Grünauer KOMM-Haus stand fest: Am Kulkwitzer See hat sich die Natur zurückerobert, was der Mensch ihr einst nahm. Der Mensch darf dieses wertvolle Gut nicht erneut zerstören. Deshalb muss der Kulkwitzer See, insbesondere auch das Ostufer, für Anwohner uneingeschränkt zugänglich und seine Natur erhalten bleiben. Es darf keine weiteren Privatisierungen geben, die Voraussetzungen für ein Tourismuszentrum am Kulkwitzer See schaffen. Die Interessengemeinschaft Kulkwitzer See erwartet von der Stadt Leipzig, dass bei der Erstellung eines Bebauungsplanes für den Kulkwitzer See die Naherholungsinteressen der Anwohner umfangreich und konkretisiert einbezogen werden. Es muss einen ergebnisorientierten Dialog diesbezüglich mit den Anwohner und Vereinen geben. Nachstehend befindet sich die vollständige Pressemitteilung der Interessengemeinschaft Kulkwitzer See. Wir bitten darum, diese zu veröffentlichen und weiter zu leiten, um die Arbeit der IG Kulkwitzer See zu unterstützen. Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung der IG Kulkwitzer See: » Um die Listen zur Unterschriftensammlung auszudrucken - klicken Sie hier: Unterschriftensammlung der Interessengemeinschaft Kulkwitzer See; |
| Naturparadies Kulkwitzer See - ein Paradies für Naherholung |
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| 01.02.2009: Bebauungsplan 232 "Erholungsgebiet Kulkwitzer See" herausgegeben von Stadt Leipzig, Stadtplanungsamt, Fassung Dezember 2008 |
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Das Stadtplanungsamt hat einen neuen Versuch unternommen, einen Bebauungsplan (B-Plan) zu erstellen, um den
Tourismus am Kulkwitzer See zu Lasten der Grünauer Bürger und der Umwelt massiv zu fördern.
Tourismusförderung im Sinne der Stadtplaner heißt, dass den Grünauern der Zugang zum See auf der
Grünauer Seite weiter eingeschränkt wird. Sie werden damit zunehmend gezwungen, in ihre Autos zu
steigen und zu weiter entfernt liegenden Seen zu fahren, um sich in intakter Natur zu erholen. Statt
umweltfreundlicher Stadt der kurzen Wege, setzt die Verwaltung auf lange Autofahrten, die die Umwelt
belasten. Die Grünauer geben am See einfach nicht genug Geld aus. Deshalb sollen mehr Ferntouristen
herangeholt werden. Lebensqualität in Grünau wird dem Geschäft geopfert. Derartige Versuche waren
zuletzt 2005 am Widerstand der Grünauer gescheitert.
Wenn das umgesetzt würde, was in diesem B-Plan steht, würde aus dem NAH-erholungszentrum Kulkwitzer See ein Tourismus-Zentrum mit Tagungszentrum, mehreren Hotels und vielen Ferienhäusern. NAH-erholung für Touristen, nicht mehr in erster Linie für die Anwohner. Beunruhigend finden wir auch, dass auch in 2009 weder die Tauchschule Delphin, noch die Gaststätte "Seeblick" oder der Bootsverleih noch die anderen kleinen Einrichtungen mit Bestandsschutz ausgewiesen sind. Sie sind lt. Plan nicht planungsrelevant. Einsprüche aus dem Jahr 2005 wurden nicht vollumfänglich beachtet. Wir werden auch diesmal wieder eine "Kulki-Welle" starten und die Grünauer zum Widerstand gegen diesen Irrsinn aufrufen. Dafür ist jegliche Unterstützung willkommen. Am 9.2. berät der Stadtbezirksbeirat unter Ausschluss der Öffentlichkeit das erste Mal über diesen Plan. Wir fordern den Stadtbezirksbeirat auf, diesen bürgerfeindlichen B-Plan zurückzuweisen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter den folgenden Links: • Bebauungsplan 232 "Erholungsgebiet Kulkwitzer See", Fassung 2008 - Teil 1 und 2 • Bebauungsplan 232 "Erholungsgebiet Kulkwitzer See", Fassung 2008 - Teil 3 • Stellungnahme des NABU vom 24.02.2009 zum aktuellen B-Plan 232 der Stadt Leipzig » • Stellungnahme des Ökolöwe Umweltbund Leipzig e.V. vom 27.02.2009 zum aktuellen B-Plan 232 der Stadt Leipzig » • Information aus dem Archiv: Stellungnahme des NABU von 2005 zum B-Plan 232 der Stadt Leipzig » • Gemeinsame Pressemitteilung des Naturschutzbundes; BUND und Ökolöwen, Leipzig 05.05.2009 » • Grünauer Badewanne statt Tourismusgebiet » Lesen Sie den gesamten Beitrag - unterzeichnet von Freunden des Kulkwitzer See |
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